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00:16 25.09.2017
Von Dirk Wirausky
Noch ist die Fußgängerzone eine große Baustelle. Bürgermeister Cord Mittendorf hofft, dass dies bald vorbei ist. Quelle: Wirausky
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Gehrden

In einem „offenen Brief“ hat Bürgermeister Cord Mittendorf die Gehrdener Bürger und Geschäftsleute um Verständnis und Geduld wegen der andauernden Innenstadtsanierung zwischen Neue Straße und Hornstraße gebeten. In dem Schreiben, das auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht worden ist, bedankt sich der Verwaltungschef gleichzeitig bei allen Betroffenen, dass sie diese Situation gerade mittragen.

Und Mittendorf ist ehrlich: Die aktuelle Situation sei durchaus unbefriedigend. Durch die Absperrbaken bleibe nur ein kleiner Zwischenraum zu den Häuserfassaden, den sich Fußgänger, Senioren mit Rollatoren, Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer, Mütter mit Kinderwagen, Kunden in den Geschäften und Patienten der Arztpraxen teilen müssten. An einigen Stellen sei das Vorankommen durch den groben Schotterbelag nicht ganz einfach. Der Zugang zu den Geschäften und Arztpraxen sei erschwert.

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Gleichzeitig betont er aber, dass „wir im Endspurt zur Innenstadtsanierung in diesen Teilabschnitt des Steinwegs sind“. Die alte Pflasterung sei bis zu den Hausfassaden und Eingängen beseitigt und die Packlage für den Neuaufbau sei eingebracht worden. Jetzt werde mit moderner Lasertechnik die Baustelle eingemessen, damit können die anstehenden Pflasterarbeiten perfekt ausgeführt werden. Danach solle umgehend mit den Pflasterarbeiten begonnen werden.

Laut Mittendorf ist auch ein Ende in Sicht. Ende Oktober solle zumindest eine Seite des neugestalteten Innenstadtbereiches fertiggestellt sein. „Zum Beginn der Adventszeit soll mit optimistischer Einschätzung die aufwändige Innenstadtsanierung ganz abgeschlossen sein“, sagt er. Und so schnell wie möglich solle auch der Wochenmarkt vom Festplatz wieder an gewohnter Stelle in der Innenstadt zurückgeholt werden.

Aber Mittendorf gibt auch zu: „Der Zeitplan ist natürlich eine sportliche Herausforderung.“ Beim bisherigen Baufortschritt habe es immer wieder Überraschungen und unvorhergesehene Arbeiten im Tiefbaubereich gegeben. Außerdem müsse das Wetter mitspielen.

Dirk Wirausky 25.09.2017
Ingo Rodriguez 24.09.2017
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