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Nachrichten Innenstadtsanierung: Umgestaltung vom Marktplatz soll starten
Umland Gehrden Nachrichten Innenstadtsanierung: Umgestaltung vom Marktplatz soll starten
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17:09 16.04.2019
Im August wird die Stadt den Bereich zwischen Kirchstraße und Alte Straße in Gehrden sanieren Quelle: Foto: Lisa Malecha
Gehrden

Aus der Idee, den Marktplatz in Verbindung mit dem Kirchplatz umzugestalten, wird nichts werden. „Wir werden den städtischen Bereich wie geplant erneuern“, sagt Bürgermeister Cord Mittendorf. Ende August soll es zwischen Kirchstraße und Alte Straße losgehen. Mit einbezogen in das Projekt wird auch die Brunnenanlage auf dem Marktplatz, obwohl Teile davon auf dem Grund und Boden der Margerethengemeinde stehen. Das sei so mit den Vertretern der Kirche abgesprochen.

Die Fußgängerzone ist bereits umgestaltet worden, nun folgt der Marktplatz.

Mit der Umgestaltung der Kirchwiese wird jedoch vorerst nicht begonnen. „Die Kirche braucht noch Zeit und soll in Ruhe die Pläne ausarbeiten“, sagt Mittendorf. Ein Grund ist, dass die Denkmalpflege ihr Veto gegen den vom Büro Freiraumplanung vorgelegten Entwurf eingelegt habe. Unter anderem könne die Wegeführung auf der Fläche wegen der vorhandenen Grabstätten nicht so realisiert werden, wie angedacht.

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Mit der Trennung von städtischer Fläche und dem Bereich der Kirche hat die Stadt einen Kompromiss gefunden. Im Februar zeigten sich Vertreter der Kirche keineswegs einverstanden mit dem Entwurf des Büros Freiraumplanung. Sie lehnten ihn ab. Unter anderem monierten sie, dass Wünsche der Margarethengemeinde nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Mittendorf geht nun davon aus, dass die Modernisierung des Marktplatzes im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein wird. Anschließend könnte der Platz an der Margarethenkirche erneuert werden.

Mit der Umgestaltung der Kirchwiese wird noch nicht begonnen. Unter anderem kann die Wegeführung auf der Fläche wegen der vorhandenen Grabstätten nicht so realisiert werden, wie angedacht. Quelle: Lisa Malecha

Für Mittendorf ist vor allem wichtig, dass die Sanierung des Marktes beginnen könne. Verständlich, denn die Stadt ist unter Zugzwang. Für die Innenstadtsanierung erhält sie Geld aus dem Städtebauförderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Und das zugewiesene Geld muss in diesem Jahr ausgeben werden. „Ich atme tief durch, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind“, sagt Mittendorf. Seit 2012 läuft die Innenstadtsanierung, die an der Steintor-Kreuzung begonnen hatte.

Apropos Steintor: Dort soll die gegenwärtige Verkehrsführung überprüft werden. „Wir müssen uns die Situation noch einmal genauer angucken“, kündigt der Bürgermeister an. Aus seiner Sicht müsse es eine bessere Lösung geben. „Die Verkehrssituation ist unbefriedigend“, sagt Mittendorf.

Die Verkehrsführung am Steintor soll überprüft werden. Quelle: Lisa Malecha

Bewegung kommt offenbar auf das seit gut 15 Jahren brach liegende Gelände an der Ecke Gartenstraße/Steinweg. Laut Mittendorf liegt den Investoren die Baugenehmigung vor. „Demnächst ist Baubeginn“, meint Mittendorf. In den nächsten Wochen werden die Archäologen das Areal ins Visier nehmen. Mittendorf ist überzeugt, dass der Bau des geplanten Wohn- und Geschäftshauses die Innenstadt beleben werde.

Baugenehmigung liegt vor: Es kommt Bewegung auf das seit gut 15 Jahren brach liegende Gelände an der Ecke Gartenstraße/Steinweg. Quelle: Lisa Malecha

Lesen Sie mehr zur Innenstadtsanierung

Auch Privatleute haben bei der Innenstadtsanierung einen großen Beitrag geleistet. Alle Infos dazu gibt es hier.

Die Fußgängerzone wurde bereits umgestaltet.

Ist das jetzt Schön oder nicht schön? Darüber wird vor allem auf dem Wochenmarkt diskutiert.

Von Dirk Wirausky

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