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Umland Gehrden Nachrichten Posaunenchor feiert 120-jähriges Bestehen
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00:15 10.12.2014
Der Posaunenchor in Gehrden feierte am Sonnabend sein 120-jähriges Bestehen. Quelle: Stefan Puchner
Gehrden

Nicht nur die Musik, sondern auch die Mitglieder des vor 120 Jahren gegründeten Posaunenchores Gehrden standen beim großen Festkonzert in der voll besetzen Margarethenkirche im Mittelpunkt. Für deren Auszeichnung war mit Pastorin Marianne Gorka die oberste Repräsentantin des Landesposaunenwerkes nach Gehrden gekommen.

Sie zeichnete Günter Kunze und Werner Röttger für 58-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel und der Kuhlo-Medaille aus. Ebenfalls für ihre mehr als 50-jährige Treue wurden Rainer Riekers, Siegfried Scheel und Jürgen Haake geehrt.

Aber auch die anderen Chor­mitglieder gingen nicht leer aus. Sie wurden mit goldenen, silbernen und bronzenen Nadeln ausgezeichnet. „Wir danken allen heutigen und ehemaligen Bläsern und Chorleitern für die Zeit und Kraft, für alle Einsätze und Übungsstunden, die sie eingebracht haben. Das ist wirklich eine besondere Liebe zu unserer Kirche, zum Gottesdienst und zur Musik, die sich da abbildet“, sagte Gorka.

In der Laudatio blickte sie auf die lange Zeitspanne zurück, die von Höhen und Tiefen, Erfolgen und Krisen bestimmt war. Etwa der mühsame Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg, als das Gemeindehaus von Flüchtlingen bewohnt und deshalb in der Schusterwerkstatt des damaligen Chorleiters Ferdinand Kunze geprobt wurde. „Es musste erst einmal wieder eine neue einsatzfähige Bläsergruppe herangezogen werden“, sagte sie. Sie erinnerte auch an die weiten Chorreisen wie nach Brasilien und an Auszeichnungen, etwa beim niedersächsischen Orchesterwettbewerb 2003 in Peine unter der damaligen Leitung von Reinhard Großer.

Kirchenvorstandsvorsitzender Jürgen Haake hatte sich zuvor bei Frank Hundeshagen von der Firma Avacon bedankt. Das Unternehmen hat alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr mit einem größeren Betrag unterstützt.

Beim Festkonzert erhielt die Bläsergruppe unter Leitung von Kantor Christian Windhorst gesang­liche Unterstützung von der Margarethenkantorei und dem Kinderchor. Prächtig, tänzerisch und verspielt hatte das Konzert mit der Suite aus der Oper „Les Indes Galantes“ von Jean-Philippe Rameau begonnen. Danach folgte das Adventslied „O come, O come, Emmanuel“, bei dem die Besucher den Refrain mitsangen. Im Anschluss ertönte eine „einfache“ Choralbegleitung aus der Sammlung „Rühmet den Herrn“ von Kuhlo, dem Posaunengeneral und Namensgeber für die Auszeichnungsmedaille. Weitere Stücke des Festkonzertes stammten von Johannes Brahms, Matthias Drude und Dieter Wendel. Der Abend endete mit der doppelchörigen Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Von Heidi Rabenhorst

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