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Umland Gehrden Nachrichten Sozialarbeiterin kümmert sich um Flüchtlinge
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18:48 24.11.2014
Von Dirk Wirausky
Auch nach Gehrden kommen immer mehr Flüchtlinge. Die Stadt stellt deshalb jetzt eine neue Sozialarbeiterin ein.
Auch nach Gehrden kommen immer mehr Flüchtlinge. Die Stadt stellt deshalb jetzt eine neue Sozialarbeiterin ein. Quelle: Friso Gentsch (Symbolbild)
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Gehrden

„Wir tragen mit der neuen Stelle der steigenden Zahl an Zuwanderern Rechnung“, sagt die Erste Stadträtin Christiane Kemnitz. Mehr als 100 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten leben zurzeit im Stadtgebiet, und es werden in den nächsten Monaten noch mehr werden. „Wir mussten reagieren“, sagt Kemnitz.

Zwar gibt es zahlreiche freiwillige Helfer, einen Arbeitskreis Willkommenskultur und mit Renate Möller auch eine ehrenamtliche Integrationsbeauftragte, doch deren Engagement stößt an Grenzen. Deshalb soll die Sozialarbeiterin künftig die ehrenamtlichen Tätigkeiten aus dem Rathaus koordinieren.

Mit Ina Bauer aus Garbsen glaubt die Stadt, die geeignete Mitarbeiterin gefunden zu haben. Die 32-Jährige spricht Französisch und Englisch, hat in Bayreuth Afrikanistik studiert und außerdem in der oberfränkischen Stadt bereits in einem Asylbewerberheim gearbeitet. „Sie hat Erfahrung“, sagt Kemnitz. Bauer soll unter anderem den Zuwanderern mit Rat und Tat zur Seite stehen, soziale Projekte initiieren und Einzelfallhilfe anbieten. Zunächst ist die Stelle auf 25 Wochenstunden begrenzt. Eine Ausweitung sei allerdings nicht ausgeschlossen, sagt Kemnitz.

Entspannt hat sich die Wohnsituation für die Neuankömmlinge. Am Gärtnereiweg konnte die Stadt ein komplettes Haus mieten. Dort ist Platz für etwa 20 Menschen. Dennoch soll Mitte des nächsten Jahres mit dem Bau eines Asylbewerberheims am Bünteweg begonnen werden. 1,6 Millionen Euro sind dafür in den Haushalt eingestellt worden.

Ingo Rodriguez 24.11.2014
Ingo Rodriguez 23.11.2014