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Umland Gehrden Nachrichten Ein Runder Tisch für Ehrenamtliche?
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00:16 14.10.2017
Der Verein Mehrgenerationentreffpunkt ist weiterhin auf der Suche nach eigenen Räumlickeiten. Zur Diskussion stehen Objekte an der Dammstraße und am Steinweg.
Der Verein Mehrgenerationentreffpunkt ist weiterhin auf der Suche nach eigenen Räumlickeiten. Zur Diskussion stehen Objekte an der Dammstraße und am Steinweg. Quelle: Marcel Sacha
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Gehrden

Die Burgbergstadt verfügt über eine Vielzahl Ehrenamtlicher und gemeinnütziger Organisationen. Aus Sicht des Vereins Mehrgenerationenhaus mangelt es jedoch an einer effizienten Vernetzung. Dafür soll ein Treffpunkt geschaffen werden. Was dafür noch fehlt, ist eine geeignete Räumlichkeit.

Absprachen unter den Vereinen erfolgten momentan nur punktuell, sagt Gisela Wicke, Vorsitzende des Vereins Mehrgenerationenhaus. „Wir müssen voneinander lernen, statt nur nebeneinander herzuleben“, sagt sie.

Beispielgebend dafür ist aus Wickes Sicht die häufige terminliche Überschneidung von Veranstaltungen. „Die Gehrdener müssen sich dann schweren Herzens für eine Sache entscheiden“, sagt sie. Die bessere Vernetzung unter den örtlichen Vereinen ist seit der Gründung eines der Ziele des Mehrgenerationenvereins. Wie Wicke berichtet, habe die von HAZ und der Sparkasse Hannover initiierte Veranstaltung „ÜberMorgen“ sie noch einmal in ihrer Meinung gestärkt. Dort hatte ein Diskussionsteilnehmer über erfolgreiche Synergieeffekte in seiner Heimatstadt berichtet, die durch regelmäßige Treffen von Vertretern verschiedener Vereine entstanden seien.

Aus Sicht des Mehrgenerationenvereins würde sich die Einberufung eines Runden Tisches anbieten. Vereinsvertreter und weitere Ehrenamtliche könnten dort in regelmäßigen Abständen zusammenkommen und neben Terminabsprachen auch über gemeinsame Projekte nachdenken.

Der Verein würde dafür auch seine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, sagt Vorsitzende Wicke. Das Problem: Noch gibt es diese nicht. Langfristiges Ziel ist es ihren Aussagen zufolge weiterhin, in das neue Gehrke-Haus zu ziehen. Der Investor sei nach wie vor bereit, die Vorstellungen des Vereins bei der Planung zu berücksichtigen. Bis dahin soll an einem anderen Standort eine Zwischenlösung eingerichtet werden. „Wir haben mehrere Objekte im Blick“, sagt Wicke. Dazu gehöre auch der ehemalige Friseursalon neben der Freiwilligenagentur freiraum. Zwei Besichtigungen hätten deutlich gemacht, dass der Standort unter anderem durch seine Nähe zur Freiwilligenagentur ideal wäre. Derzeit könne der Verein die geforderte Miete allerdings nicht aufbringen, sagt Wicke. Auch Teile der früheren „Ihr Platz“-Filiale können sich die Vereinsmitglieder als Standort vorstellen. Gespräche mit dem Eigentümer sind laut Wicke allerdings noch nicht geführt worden. Eine Kontaktaufnahme soll jedoch in den nächsten Wochen erfolgen.

Der 2016 gegründete Verein plant – wie der Name bereits sagt – den Aufbau eines Mehrgenerationenhauses. Ziel ist es, eine Begegnungsstätte für Familien, Senioren, Alleinerziehende, Kinder, Menschen mit Migrationshintergrund und Singles zu schaffen. Eine Reparaturwerkstatt soll ebenso Teil des Angebots werden wie ein Café, eine eigene Hausaufgabenbetreuung sowie kulturelle Veranstaltungen.

Der Verein Mehrgenerationentreffpunkt ist weiterhin auf der Suche nach eigenen Räumlickeiten. Zur Diskussion stehen Objekte an der Dammstraße und am Steinweg. Quelle: Marcel Sacha

Von Marcel Sacha

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