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Umland Gehrden Nachrichten Vorerst keine Verkehrsanalyse
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00:24 24.03.2018
Stop and go: Im Berufs- und Feierabendverkehr kommt es auf der Schulstraße regelmäßig zu Staubildungen. Quelle: Rodriguez
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Gehrden

 Der Antrag der Gruppe Grüne/Linke, eine Verkehrsanalyse für die Schulstraße erstellen zu lassen, ist zunächst vertagt worden. Auf Wunsch der CDU-Fraktion war das Papier bei der Ratssitzung in der vergangenen Woche von der Tagesordnung genommen worden. Grund dafür war, dass die Politiker zunächst abwarten wollen, bis der Kreisel, der wegen des neuen Lidl-Marktes an der Kreuzung Nedderntor/Schulstraße/Ronnenberger Straße angelegt werden soll, fertig ist. Dadurch entfällt eine Ampel auf der Schulstraße. Danach soll das Thema erneut erörtert und möglicherweise ein Gutachten in Auftrag gegeben werden.

Grüne und Linke hatten unter anderem gefordert, an der Schulstraße von der Ortseinfahrt von Lemmie aus bis zur Kreuzung Nedderntor zwei Bedarfsampeln sowie an den Kreuzungen Sibeliusstraße, Vivaldistraße, Lange Feldstraße und Nedderntor vier nicht synchronisierte Ampelsysteme zu installieren. 

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Aus Sicht der Gruppe werde der Verkehr auf der Schulstraße, der seit der Fertigstellung der Baugebiete Thiemorgen und Großes Neddernholz besonders im Bereich Nedderntor deutlich gestiegen sei, nach dem Bau des neuen Lidl-Marktes weiter zunehmen werde. Um den Verkehr möglichst reibungslos fließen zu lassen und die besonders umweltschädlichen Start- und Stoppvorgänge möglichst gering zu halten, erscheine eine synchronisierte Verkehrsleitung auf der Schulstraße besonders dringlich, heißt es in dem Antrag. Da die Wirksamkeit von synchronisierten Ampelschaltungen aber von der Verkehrsdichte abhängig sei, solle dazu eine Verkehrsanalyse vorgenommen werden, meinen Grüne und Linke.

Neu ist das Thema im Übrigen nicht. Bereits vor mehr als zehn Jahren wurde darüber nachgedacht, auf der Schulstraße eine Grüne Welle einzurichten. Dies ließ sich seinerzeit aus technischen Gründen allerdings nicht realisieren. Und offen ist auch, wer für die möglichen Kosten aufkommen wird. Stadtsprecher Frank Born vermutet, dass die Stadt das Gutachten bezahlen müsste, falls es den enstprechenden politischen Wille gebe. Da für die Schulstraße allerdings die Region zuständig sei, müssten mit ihr entsprechende Ergebnisse angesprochen werden.

Von Dirk Wirausky

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