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Nachrichten Weihnachtsmärkte in Gehrden und Weetzen
Umland Gehrden Nachrichten Weihnachtsmärkte in Gehrden und Weetzen
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18:48 07.12.2014
Von Ingo Rodriguez
Hunderte von Besuchern haben am Wochenende auf den Weihnachtsmärkten in Weetzen und Gehrden besinnliche Stunden erlebt. Quelle: Ingo Rodriguez
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Gehrden

Keine klare Absage an den Kommerz, aber immerhin Handel für karitative Zwecke. Oder einfach: Wenn schon verkaufen, dann für eine gute Sache. Dieser Gedanke prägt schon seit Jahren die Weihnachtsmärkte in Weetzen und auf dem Hof Hundertmark in Gehrden. Und auch - oder gerade - weil die allein Vorbereitungen viel Eigeninitiative und Herzblut beanspruchen, sind beide Märkte beim Stammpublikum äußerst beliebt.

Landwirt Uwe Hundertmark formulierte es am Sonnabend bei der zehnten Auflage des zweitägigen Adventsmarktes auf seinem Hof in Gehrden anschaulich. „Dönerbuden und Charthits gibt es bei uns nicht, es soll besinnlich sein mit Tieren im Stall und weihnachtlicher Atmosphäre“, sagte er. Trotzdem werden auch bei den Hundertmarks Kaffee, Kuchen und Lose verkauft. „Der Reinerlös ist alljährlich eine vierstellige Summe und kommt der Kinderkrebshilfe und den Clinic-Clowns zugute“, sagte Hundertmark.

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Für Erika Rehfeldt und Anja Roß ist auch das ein Grund, in jedem Jahr wiederzukommen. „Der selbst gemachte Kuchen ist aber auch besonders lecker“, sagte Rehfeldt beim Schlangestehen am Büfett in der Hofscheune.

Beim Weihnachtsmarkt in Weetzen sind die Angebote und der karitative Grundsatz weitgehend gleich - nur die unterstützten Projekte sind andere: „Wir organisieren den Markt seit 38 Jahren, um unsere historische Kapelle instand zu halten und die Arbeit der evangelischen Kirchengemeinde zu unterstützen“, sagte Mitinitiator und Ideengeber Hermann Burchard vom Verein für Denkmalpflege. Und während sich rund um die Stände und Buden an der Kapelle ein Großteil der Dorfgemeinschaft drängte, verwies er auf eine Besonderheit: „Die Angebote, Kuchen und Dekorationen - alles ist selbst gemacht von Anwohnern, um die Projekte zu unterstützen.“