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Gehrden Gehrdener Verein hilft seit 34 Jahren in Zimbabwe
Umland Gehrden

Verein aus Gehrden hilft in Zimbabwe.

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13:39 06.09.2019
Treffen sich in Gehrden (von links): Karin Müller-Scheffsky, Pastor Wichard von Heyden, Joyce Matara, Jan van Kisfeld, Sandra Stanger, Wilson N. Ruvere und Maria Spohr. Quelle: Rabenhorst
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Gehrden

Der Verein Ökumenische Hilfe Zimbabwe (ÖHZ) hat im vergangenen Jahr 5500 Euro gesammelt und unterstützt damit seine Partnerorganisation Jairos Jiri Association in Zimbabwe. Den symbolischen Scheck überreichtenJosef van Kisfeld, Karin Müller-Scheffsky und Maria Spohr vom Vereinsvorstand persönlich an den Leiter der Hilfsorganisation Wilson N. Ruvere und seine Mitarbeiterin Joyce Matara. Beide befinden sich gerade auf einer Projektreise durch Deutschland und Österreich, die von der Hilfsorganisation Brot für die Welt organisiert und von Sandra Stanger begleitet wird.

Inklusion ist Thema

Rund 20 Interessierte waren zu einem Vortrag gekommen, in dem die beiden Afrikaner über das Thema „Jairos Jiri und die Herausforderungen der Inklusion in Zimbabwe“ referierten. Im Vortrag, den Stanger aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte, berichtete Joyce Matara unter anderem von den Anstrengungen, Menschen mit Behinderungen am Leben der anderen teilhaben zu lassen. Ein wesentlicher Faktor sei dabei die Aufklärungsarbeit: „Wir wollen ein Bewusstsein schaffen, beim Bau von Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen behindertengerechte Zugänge zu Toiletten zu schaffen“, sagte Matara. Aber auch den Familien in den Dörfern und Städten werde dabei geholfen, ihre Wohnungen entsprechend zu gestalten. So habe die Vereinigung, die als eine Art „Bethel von Afrika“ gilt, einen großen Erfolg verbuchen können, als kürzlich zwei Kommunen ihre Schulen vollständig behindertengerecht umbauten und somit als Vorbild für andere Schulen dienen.

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Die Jairus-Jiri-Association betreut und versorgt in ihren Einrichtungen etwa 4500 Männer, Frauen und Kinder. In 16 Zentren werden Kinder und Erwachsene ausgebildet. In anderen Einrichtungen geht es mehr um Rehabilitation, Erwirtschaftung von Lebensmitteln und anderen Produkten, soziale Einbindung und Ermutigung sowie um Gesundheit. Dazu gehören Orthopädiewerkstätten, die Hilfsmittel vom orthopädischen Schuh bis zum Rollstuhl erstellen und anpassen.

Wichtige Hilfe kommt aus Gehrden

Die Ökumenische Hilfe Zimbabwe, die vor etwa 34 Jahren von engagierten Christen aus den beiden Gehrdener Kirchengemeinden gegründet wurde, unterstützt seit mehr als 30 Jahren die Jairus-Jiri-Association und überweist jedes Jahr das jeweils gesammelte Geld. Der Verein hat seit seiner Gründung Spenden von mehr als 125.000 Euro gesammelt. Damit wird behinderten Kindern in einem der ärmsten Ländern der Welt ein Schulbesuch ermöglicht.

Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchten, kann sich mit Josef van Kisfeld, Telefon (05103) 8782, in Verbindung setzen. Ferner sind Spendenkonten bei der Volksbank und der Sparkasse in Gehrden eingerichtet.

Von Heidi Rabenhorst

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