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Hemmingen Publikum hat ein Blind Date mit Delta Q
Umland Hemmingen Publikum hat ein Blind Date mit Delta Q
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00:19 16.12.2018
Beim ausverkauften Blind Date im festlich illuminierten Kulturzentrum bauhof tritt die Berliner Vokalband Delta Q auf. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen-Westerfeld

Rätselraten bis kurz vor dem Auftritt: Das jährliche Blind Date im Kulturzentrum bauhof, stets kurz vor der Weihnachtspause, hat auch in seinem siebenten Jahr nichts von seiner Faszination verloren. Das Publikum kaufte Karten, ohne zu wissen, wer am Mittwochabend in Hemmingen-Westerfeld auf die Bühne kommt. Diese war anfangs leer, weder ein Piano noch ein Schlagzeug gaben Hinweise darauf, womit die Zuhörer die nächsten etwa zwei Stunden rechnen durften. Noch nicht einmal Mikrophone standen auf der Bühne, anhand derer die Zahl der singenden Künstler abzuschätzen gewesen wäre. „Und doch sind wir wie in jedem Jahr beim Blind Date wieder ausverkauft“, zeigte sich bauhof-Vorsitzender Klaus Grupe beeindruckt von der Nachfrage. „Vielleicht sollten wir das einfach bei allen Konzerten so machen“ scherzte er und kündigte die Berliner Vokalband Delta Q an.

Der Name des seit mehr als sechs Jahren bestehenden und inzwischen mehrfach ausgezeichneten Männer-Quartetts ist dabei angelehnt an einen physikalischen Begriff aus der Thermodynamik für dynamisch-warmen Klang, gebündelte Energie und das richtige Quantum Groove. Dabei bewegten sich die vier jungen Sänger – Tenor Thorsten Engels, Countertenor Sebastian Hengst, Bariton Martin Lorenz und Bass Sean Haefeli – in den unterschiedlichsten Stilrichtungen, von Kirchenmusik über Klassik bis hin zu Pop. Musik machten sie dabei ausschließlich mit dem Mund, nur zeitweise unterstützt durch tontechnisch sogenannte Loops – Liveaufnahmen ihrer selbst erzeugten Töne, die im Hintergrund dann in einer Endlosschleife mitliefen.

Ein Überraschungskonzert im Hemminger Kulturzentrum mit dem Quartett Delta Q.

Mit anspruchsvollen Arrangements neu interpretierter Coverversionen unterhielten sie ihre bauhof-Zuhörer ebenso wie mit eingängigen Eigenkompositionen. So gab es viel Applaus für die abwechslungsreiche Interpretation der „Ode an die Freude“, für das von Adele gecoverte “Rolling in the Deep” und die mitreißende Kombination von Sias „Titanium“ mit Coldplays „When i ruled the World“. Aber auch mit deutschsprachigen Eigenkompositionen und eindrucksvollen Coverversionen deutschen Liedgutes wie „In einem kühlen Grunde“ wusste das dynamische Quartett sein Publikum schnell in den Bann zu ziehen. Bis hin zu einem TV-Medley aus den achtziger Jahren als Zugabe: mitsamt Tagesschau-Intro, dem Biene Maja-Titellied und der „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“-Titelmelodie. Schlechte Zeiten erleben jetzt erst einmal die bauhof-Fans, denn bis zum 11. Januar 2019 ist Winterpause.

Lust auf den bauhof bekommen? Hier ist das neue Programm für Februar und März 2019.

Von Torsten Lippelt

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