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Hemmingen Grabmale sollen neu aufgereiht werden
Umland Hemmingen Grabmale sollen neu aufgereiht werden
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21:03 08.01.2019
Die St.-Vitus-Kirche in Wilkenburg ist schon mehr als 875 Jahre alt. Quelle: Andreas Zimmer
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Wilkenburg

Seit zwei Jahrzehnten gibt es den Förderverein der St.-Vitus-Kirche schon, und es ist unter anderem seinem Engagement zu verdanken, dass das mittlerweile 878 Jahre alte Gebäude in Wilkenburg immer noch in gutem Zustand ist. Für 2019 sind zwei größere Projekte geplant.

Zum einen soll ein Mauerrest an der Ostseite des Kirchhofs zu einer vollständigen Mauer ergänzt werden. Zum anderen sollen 17 Grabmale südlich des Weges, der vom Turm zum Gemeindehaus führt, neu aufgereiht werden. Sie wurden 1983 in zwei Reihen zusammengestellt und überdacht, allerdings so eng, dass die Rückseiten der Steine unlesbar sind und zudem durch die Dachbefestigung beschädigt wurden. Das möchte der Förderverein korrigieren lassen.

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Allein im vergangenen Jahr investierte der Förderverein einen Betrag von 4672 Euro, rund 60 Prozent der Gesamtkosten, für Arbeiten an und in der Kirche. So wurden zwischen Mai und August die Wappen der Priechenwand am Taufstein restauriert sowie das Altarretabel, ein von-Alten-Epitath von 1574 und eine Spendentruhe aus dem Jahr 1587 vom Holzwurm befreit.

Der Förderverein besteht seit September 1998 und wurde ins Leben gerufen, „um einen Beitrag zur Renovierung und Erhaltung der St.-Vitus-Kirche zu Wilkenburg zu leisten“ – auch weil die neun Gründungsmitglieder wussten, dass die finanzielle Lage der Landeskirche angespannt war. Über die Jahre haben die Ehrenamtlichen bereits mehr als 100.000 Euro in Restaurierung und Renovierung des Bauwerks gesteckt, das überregional auch wegen der Konzerte bekannt ist, die dort stattfinden.

Um die Kirche weiterhin erhalten zu können, freuen sich die Helfer über Ideen, Mitarbeit, neue Vereinsmitglieder (jährlicher Beitrag: 31 Euro) oder Spenden. Weitere Informationen geben Albert J. Porth unter Telefon (05101) 2930 und per E-Mail an albert.porth@evlka.de sowie Markus Steinmetz telefonisch unter (0511) 3906797, E-Mail: markus_steinmetz@arcor.de.

Von Katharina Kutsche

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