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Hemmingen Elterninitiative Inklusive Wohngemeinschaft stellt sich vor
Umland Hemmingen

Hemmingen: Elterninitiative Inklusive Wohngemeinschaft stellt Konzept vor

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13:32 20.11.2019
In Hemmingen hat sich die Elterninitiative Inklusive Wohngemeinschaft gebildet. Quelle: Andreas Zimmer
Hemmingen

Im Dezember 2018 ging ein Hemminger Paar an die Öffentlichkeit. Sie wünschen sich ein Haus, in dem junge Erwachsene mit Behinderungen wie in einer Wohngemeinschaft zusammenleben – so etwas gibt es in Hemmingen nicht. Kurz nach Weihnachten erschien der Bericht in dieser Zeitung, seitdem hat sich viel getan.

Im Februar 2019 gab es das erste Treffen von Interessierten. Mittlerweile haben sich Eltern von sieben jungen Erwachsenen aus Hemmingen in der Elterninitiative Inklusive Wohngemeinschaft zusammengeschlossen. Sie möchten ihren Söhnen und Töchtern sowie weiteren jungen Menschen in ähnlicher Situation die Chance auf ein möglichst selbstständiges Leben als Erwachsener geben. Bürgermeister Claus Schacht unterstützt die Initiative, ebenso Hemmingens Behindertenbeauftragter Lutz Worat.

Elterninitiative Inklusive Wohngemeinschaft stellt sich vor

Viele rechtliche Fragen waren in den vergangenen Monaten zu klären. Nun stellt die Initiative ihre Ziele vor: am Mittwoch, 20. November, im städtischen Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld.

Der Ausschuss befasst sich auch mit weiteren Themen:

Senioren-Einkaufs-Service: Seit 2006 gibt es diesen kostenlosen Service der Stadt. Nun soll dafür mehr Geld im Haushalt bereitgestellt werden. Denn in jüngster Zeit zeigte sich, dass der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der die Fahrten macht, mit den bisherigen Pauschalen nicht mehr ausreichen. So sei unter anderem die Betreuung der Senioren intensiver geworden, erläutert die Verwaltung.

Einkaufsservice für Senioren und Lesehelfer sind Thema

Lesehelfer: Der Verein „Mentor – die Leselernhelfer Hannover“ wünscht sich einen Zuschuss für seine ehrenamtliche Arbeit an den Grundschulen in Arnum und Hemmingen-Westerfeld. Der Verein hat in seinem Antrag keine konkrete Summe genannt. Die Verwaltung schlägt insgesamt 600 Euro für das Jahr 2020 vor.

Kita-Außenanlagen: Der Städtische Betriebshof soll sich künftig um die Außenanlagen der Kindertagesstätte Weetzener Landstraße in Hemmingen-Westerfeld und Arnum III in Arnum kümmern. Zurzeit sind andere Regelungen getroffen.

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Von Andreas Zimmer

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