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Hemmingen Anbau bei SV Arnum: Der erste Spatenstich ist gemacht
Umland Hemmingen

Hemmingen: Feier bei SV Arnum zum Spatenstich bei Erweiterung Vereinsheim

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21:01 27.09.2019
Eröffnen das Projekt mit dem Spatenstich: Der stellvertretende SV-Arnum-Vorsitzende Wilfried Petersen (von links), der CDU-Fraktionsvorsitzende Ulff Konze, Bürgermeister Claus Schacht, der Vorsitzende des Regionssportbunds Hannover, Ulf Meldau, der stellvertretende SV-Arnum-Vorsitzende Werner Schwertfeger und der Sparkassen-Berater Nils Wattenberg. Quelle: Tobias Lehmann
Arnum

Große Freude bei der Sportlichen Vereinigung (SV) Arnum: Die Bauarbeiten für den Anbau an das Vereinsheim an der Hiddestorfer Straße haben begonnen. Am Freitagnachmittag war der offizielle erste Spatenstich.

Erste Überlegungen für das Projekt gab es innerhalb des Vereins bereits 2015. „Ganze drei Jahre mussten wir dann auf die Baugenehmigung warten. Doch jetzt sind wir froh und glücklich, dass es endlich losgeht“, sagte der Vorsitzende des mit 1750 Mitgliedern größten Vereins der Stadt, Harald Gries. Gemeinsam mit rund 50 Vertretern der Stadtverwaltung und des Rats sowie der verschiedenen Sparten des Vereins feierte Gries am Freitag den Spatenstich für das Projekt.

Auf dem Gelände wurde früher Kies abgebaut

Die Eröffnung des Anbaus ist für Juli 2020 geplant. Große Verzögerungen sind nicht zu erwarten. Archäologen haben das Gelände bereits begutachtet. „Sie haben eine alte Schiene ausgegraben. Hier wurde früher Kies abgebaut und in Loren auf Schienen abtransportiert“, sagte Gries. Weitere Funde gab es nicht, sodass es jetzt zügig vorangehen kann.

„Begonnen haben die Arbeiten bereits am Montag. Ich bin erstaunt, wie viel in dieser einen Woche schon geschafft wurde“, sagte der Vereinsvorsitzende. Architekt Marco Richard erläuterte, dass der gesamte Anbau mit gepresster Steinwolle und Materialien aus Holz gebaut wird. „Alles ist biologisch recyclebar“, sagte er.

Harald Gries erläutert den Ablauf der Bauarbeiten. Quelle: Tobias Lehmann

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings auch: Das für ursprünglich 1,15 Millionen Euro geplante Projekt wird noch einmal rund 170.000 Euro teurer. „Nach den Vorgaben des niedersächsischen Innenministeriums müssen Projekte dieser Größe europaweit ausgeschrieben werden. Dabei gibt es mit den Gewerken keinen Verhandlungsspielraum, sodass die Kosten jetzt 15 Prozent höher sind, als wir erwartet hatten“, sagte Gries.

Die Stadt fördert das Projekt mit 350.000 Euro und einem zinslosen Darlehen von 175.000 Euro. Zusätzlich übernimmt die Stadt eine Bürgschaft bei der Bank in Höhe von einer halben Million Euro. Das Land bezuschusst das Projekt mit 100.000 Euro.

Städtische Sporthallen werden entlastet

Für den Anbau sind eine Mehrzweckhalle, Dusch- und Umkleideräume sowie ein Geschäftszimmer geplant. „Unser Ziel ist, dass wir in der neuen Halle kleinere Angebote unter anderem aus dem Bereich des Gesundheitssports machen können. Auch einige komplett neue Angebote werden entstehen“, sagte Gries.

Die künftigen Teilnehmer dieser sportlichen Aktionen in der Mehrzweckhalle sind dann nicht mehr auf die großen Hallen angewiesen, die durch den Ganztagsschulbetrieb in Hemmingen bereits sehr beansprucht sind. Diesen Aspekt lobte auch Bürgermeister Claus Schacht. „Der Anbau steigert die Attraktivität des Vereins und entlastet die städtischen Sporthallen“, sagte er.

So sehen die Fraktionen das Bauvorhaben

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ulff Konze sagte, dass der Anbau für den Verein ein großer Sprung nach vorn sei. „Es ist eine Investition in die Zukunft. Der Verein kann seine Angebote sowohl für jüngere wie auch ältere Hemminger noch erweitern“, sagte er.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann bezeichnete den Anbau als Meilenstein für die Stadt und den Verein. „Der Verein kann dadurch seine Jugendarbeit noch ausbauen, was am Ende auch die Stadt entlasten wird. Das unterstützen wir auch politisch gerne“, sagte er.

Nicht alle Ratsfraktionen sind der Meinung von SPD und CDU. Die Bündnisgrünen lehnten den Zuschuss für das Projekt in der Ratssitzung im Februar ab, die DUH enthielt sich. Vertreter beider Fraktionen waren beim Spatenstich nicht vor Ort.

Lesen Sie weitere Berichte über die Planungen für das Projekt:

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Von Tobias Lehmann

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