Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Hemmingen Arnumer Feuerwehr: Halbzeit für Gerätehaus-Neubau
Umland Hemmingen

Hemmingen: Halbzeit für Gerätehaus-Neubau der Feuerwehr in Hemmingen-Arnum

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:07 26.07.2019
Hier entsteht das neue Gerätehaus für die Feuerwehr Arnum. Links im Bild ist die neue Fahrzeughalle zu sehen. Quelle: Torsten Lippelt
Arnum

Halbzeit für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hemmingen-Arnum: Der Spatenstich für das 3,2 Millionen Euro teure Projekt war im August 2018. Die Fertigstellung ist für Mitte 2020 geplant. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Arnum ist es eine anstrengende Zeit, die mit viel Improvisation verbunden ist. „Wie bei jedem Neubau gibt es immer mal wieder auch kleinere Probleme, die nerven können“, sagt Ortsbrandmeister Frank Boßdorf. „Doch generell läuft die Organisation des Projekts und die Zusammenarbeit mit der Stadt gut.“

Feuerwehr ist in neue Fahrzeughalle eingezogen

Der erste Abschnitt des Projekts endete im April mit der Fertigstellung der Fahrzeughalle. Die Feuerwehr konnte direkt im Anschluss mit ihren fünf Fahrzeugen dort einziehen. Auch die neue Herrenumkleide und ein neuer Sanitärbereich stehen den Einsatzkräften bereits zur Verfügung. „Einige Dinge müssen noch nachgebessert werden. Die zuständigen Firmen sind bereits verständigt“, sagt Boßdorf. Er hofft, dass mit den Nachbesserungen nicht zu lange gewartet wird. Doch ihm sei auch bewusst, dass die Terminlage für viele Baufirmen ziemlich eng ist. „Unabhängig davon ist die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aber durchgehend gewährleistet“, sagt Boßdorf.

Die Feuerwehr Arnum hat die neue Fahrzeughalle bereits bezogen. Quelle: Torsten Lippelt

Enge Zusammenarbeit mit Hemminger Vereinen

Nach dem Umzug der Feuerwehr in die neue Fahrzeughalle wurde im Mai das in den Siebzigerjahren gebaute alte Gerätehaus der Feuerwehr an der Arnumer Kirchstraße abgerissen. An die Stelle soll jetzt das zweite Haus für die Arnumer Feuerwehr gebaut werden, das unter anderem Büros, Sozial- und Schulungsräume sowie die Damenumkleide enthalten wird. Für ein Jahr muss die Feuerwehr jetzt allerdings auf einen festen Versammlungsraum verzichten. „So war es vorher auch geplant. Wir arbeiten eng mit Vereinen und weiteren Institutionen zusammen, um die Zeit zu überbrücken“, sagt Boßdorf. So wird etwa die nächste Feuerwehrversammlung Anfang August im Schützenhaus sein.

Außer Platz für die Versammlungen musste die Feuerwehr auch Orte zur Lagerung ihres Materials finden. Doch das ließ sich ebenfalls mithilfe von Stadt und Vereinen organisieren. Viele nicht akut benötigte Materialien sind zum Beispiel auf dem städtischen Gelände der Flüchtlingsunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße in Hemmingen-Westerfeld gelagert. Auch aus Sicht der Stadt läuft das Projekt bis jetzt nahezu reibungslos. „Es gab noch keine Überraschungen“, sagt der städtische Fachbereichsleiter Axel Schedler.

Teile der Planungen sind zurzeit auch noch im Fluss. Bis zur Fertigstellung des zweiten Hauses werden noch viele Abstimmungen zwischen Boßdorf, Schedler und weiteren Beteiligten notwendig sein, zum Beispiel über das Mobiliar und die konkret notwendige Technik. „Die Bedürfnisse einer Feuerwehr sind teilweise sehr spezifisch. Damit da nichts schiefgeht, stehen wir in ständigem Austausch“, sagt Boßdorf.

Hier lesen Sie weitere Berichte über den Bau des Gerätehauses in Arnum:

Feuerwehr Arnum zieht in neue Fahrzeughalle

Neubau des Gerätehauses erfordert Improvisation

Grundstein für das neue Gerätehaus ist gelegt

Von Tobias Lehmann

Die Region Hannover sucht die besten Kurzfilme und -filmer aus Hannover und Umland. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. Januar 2020.

26.07.2019

Bis zum Jahresende könnte der umstrittene Alltagsradweg zwischen Ronnenberg und Devese fertiggestellt sein. Die Arbeiten beginnen am Montag, 29. Juli, in Devese. Bis Dezember werden zwei Kreisstraßen in verschiedenen Abschnitten immer wieder halbseitig gesperrt.

26.07.2019

Auch bei einer heißen Lufttemperatur von fast 40 Grad Celsius gibt es für die Bauarbeiter an der B3neu in Höhe Hemmingen-Devese keine Pause. Um den Energiehaushalt stabil zu halten, wird viel getrunken: Sechs bis acht Liter Wasser pro Tag und Person.

26.07.2019