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Hemmingen Regionsweit einzigartig: Stadt und Kirche bieten bald gemeinsam Jugendprojekte an
Umland Hemmingen

Hemmingen: Neues Projekt Jugendarbeit mit Kirche und Stadt und Diakon in Hemmingen

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14:21 17.09.2019
Gemeinsam backen und Gesellschaftsspiele machen? Dies könnte eines der Angebote für Jugendliche sein. (Symbolbild) Quelle: Archiv (Rathmann)
Hemmingen/Laatzen/Pattensen/Springe

Ein in der Region Hannover einzigartiges Projekt in der Jugendarbeit soll im Januar 2020 starten: Die Kirche und die Stadt Hemmingen kooperieren jetzt, um gemeinsam Angebote für Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahren anbieten zu können. Während die Kirche den Diakon finanziert, hilft die Stadt beim Konzept und stellt ihre Räume zur Verfügung.

„Wir freuen uns, dass die Möglichkeit besteht, städtische Räume in ganz Hemmingen nutzen zu dürfen“, sagt Richard Gnügge, Pastor der Nikolaigemeinde Hiddestorf/Ohlendorf, der das Projekt mit initiiert hat. „Wir wollen dahin gehen, wo die Jugendlichen sind.“ Dabei sollen auch solche erreicht werden, die bisher keinen oder wenig Kontakt zur Kirche hatten.

Angebote mit Jugendlichen entwickeln

Die Angebote sollen gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelt werden. „Es ist also auch ein experimentelles Arbeiten“, sagt Gnügge. Die Angebote können in städtischen oder kirchlichen Räumen sein, aber zum Beispiel auch auf einem Sportplatz oder Bauernhof. Die volle Stelle für die Kirchenregion Hemmingen solle in den nächsten Tagen ausgeschrieben werden.

Nach Auskunft von Stephan Schwier – er ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Laatzen-Springe – ist die Stelle für fünf Jahre geplant. Sie werde von der Landeskirche gefördert. Auch die Klosterkammer Hannover gibt Geld, ebenso die Heinrich-Dammann-Stiftung mit Sitz in Hildesheim sowie der Kirchenkreis und die Kirchenregion Hemmingen.

Projekt „Jugendarbeit an anderen Orten“

Das Projekt mit dem Titel „Jugendarbeit an anderen Orten“ wird am Mittwoch, 18. September, im Kirchenkreistag des Kirchenkreises Laatzen-Springe vorgestellt. Die Sitzung in Springe ist öffentlich, beginnt um 18 Uhr mit einer Andacht in der St.-Andreas-Kirche und wird dann im Gemeindehaus an der St.-Andreas-Straße 5 fortgesetzt.

Der Kirchenkreistag wird auch Superintendent Detlef Brandes verabschieden, der seinen letzten Ephoralbericht hält, und diskutieren, wie sich die Kirche entwickeln soll. Ein Impulsreferat dazu hält Oberlandeskirchenrätin Nicola Wendebourg. Sie leitet die Personalabteilung der Landeskirche. Brandes geht am 31. Oktober in den Ruhestand.

Kirchenkreistag verabschiedet Superintendent Brandes

Die Laatzenerin Magdalena Hentschel wird aus der Landessynode berichten. Sie hat für die neue Synode nicht mehr kandidiert.

Verabschiedet wird auch Pastor Ralf Geisler aus Springe. Er war Berufsschulpastor in Hannover und in der vergangenen Legislaturperiode Vorsitzender des Kirchenkreistages.

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Von Andreas Zimmer

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