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Hemmingen In der KGS fehlt Platz für mehr als 20 Klassenräume
Umland Hemmingen In der KGS fehlt Platz für mehr als 20 Klassenräume
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00:19 14.03.2019
Zwischen den beiden Hauptgebäuden der KGS liegt die Mensa. Die Türmchenschule befindet sich neben dem Spielplatz im Bild links unten. Im Norden sind das Büntebad und daneben die Sporthalle. Quelle: Google Maps
Hemmingen-Westerfeld

Beim geplanten Anbau an die KGS in Hemmingen-Westerfeld sind jetzt weitere Details bekannt. Es fehlen aktuell etwa 1900 Quadratmeter Fläche, umgerechnet also etwa so viel wie ein Drittel eines Fußballfeldes.

Den mit etwa 1400 Quadratmetern größten Teil des Bedarfs machen 21 Klassenräume aus. Hinzu kommen unter anderem zwei Fachräume Naturwissenschaften, ein Fachraum Musik mit angrenzenden Übungsräumen sowie eine Spielothek für die Ganztagsschule. Das geht aus dem Raumkonzept hervor, dass die Beratungsgesellschaft Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch aus Niedernwöhren (Landkreis Schaumburg) zusammen mit Vertretern der Schule, Elternschaft und der Stadt erstellt hat. Es wird am Donnerstag, 14. März, 19 Uhr, öffentlich im Rathaus vorgestellt. Dort tagt der Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration.

Es gibt viele Gründe, warum es in der KGS an Platz mangelt: die Rückkehr zu 13 Jahren bis zum Abitur; die generell steigende Schülerzahl, weil ab 2024 die Jahrgänge mit vielen Geburten die Grundschulen verlassen; die Inklusion sowie der veränderte Lehr- und Unterrichtstandard. Die KGS strebt zudem an, dass es bis einschließlich zum elften Jahrgang keine Wanderklassen geben soll. Eine Erweiterung der Carl-Friedrich-Gauß-Schule ist aber nicht so ohne Weiteres möglich, da sie im Überschwemmungsgebiet liegt.

Machbarkeitsstudie geplant

Wenn der Rat der Stadt zustimmt, soll im nächsten Schritt ein Architekturbüro eine Machbarkeitsstudie erstellen. Diese soll klären, wo auf dem Schulgelände genau die Räume untergebracht werden könnten - „idealerweise direkt an die bestehenden Flächen angrenzend“, wie es in dem Raumkonzept heißt. „Verschiedene Änderungen können möglicherweise bereits vor Beginn der Hauptbaumaßnahme in Angriff genommen werden.“ In dem Konzept werden insbesondere der Lehrerbereich und die „angemessene Ausstattung der Besprechungsräume“ genannt.

Im Konzept wird ferner angeregt, dass in allen Klassenräumen Projektionen per Beamer möglich sein sollen, und es soll mehr Flächen als Lager geben. Hinzu kommt: „In allen innenliegenden Räumen und Fluren sollte die Beleuchtung langfristig in Tageslichtbeleuchtung getauscht werden.“ Im Sek I-Gebäude wünscht sich die Schule Lernboxen für jeweils bis zu fünf Schüler, die auf den großen Fluren aufgestellt werden sollen, sofern dies der Brandschutz erlaubt. Die sogenannte Türmchenschule auf dem Gelände soll als Gebäude für den fünften Jahrgang erhalten bleiben. Für die Mensa sind keine Veränderungen vorgesehen.

Schülerprognose für die KGS

Nach den Prognosen steigt die Zahl der benötigten Klassenräume in der KGS im Jahr 2025 auf mehr als 70 und schwankt bis 2029 zwischen 71 und 74. Der Gymnasialzweig wird demnach vierzügig sein, einzelne Jahrgänge sogar fünfzügig. Der Realschulzweig wird laut Prognose im fünften und sechsten Jahrgang zweizügig sein, ab 2025 möglicherweise auch dreizügig, und ab Jahrgang 7 dreizügig. Die Hauptschule könnte im achten und neunten Jahrgang künftig fast durchgängig zweizügig sein. Das gilt für einige Jahre auch beim zehnten Jahrgang. Die KGS an der Hohen Bünte, seit 2007 teilgebundene Ganztagsschule und Eliteschule des Sports, besuchen zurzeit mehr als 1500 Schüler.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Von Andreas Zimmer

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