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Hemmingen Literarische Führung über den Stadtfriedhof
Umland Hemmingen

Hemmingen: Reihe Grünes Hannover mit Führung über Stadtfriedhof Ricklingen

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06:08 03.07.2019
Die alte Kapelle auf dem Stadtfriedhof Ricklingen wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1953 wieder aufgebaut. Quelle: Foto: Michael Zgoll
Oberricklingen

Interessante Führung an der Stadtgrenze zu Hemmingen in der Reihe „Grünes Hannover“: Am Freitag, 5. Juli, 15 Uhr, bietet die Landeshauptstadt einen Rundgang über den Stadtfriedhof Ricklingen an. Die Veranstaltung dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Treffpunkt ist am Haupteingang an der Göttinger Chaussee 250. Anmeldungen nimmt die Stadt telefonisch unter (05 11) 16 84 38 01 entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos. Achtung: Wegen des Stadtbahnbaus gibt es an der Göttinger Chaussee weniger Parkplätze als sonst.

Das Areal an der Göttinger Chaussee ist mehr als 100 Jahre alt. Es wurde 1908 als Großfriedhof für die ehemalige Stadt Linden angelegt und umfasst etwa 54 Hektar. Bei der Führung erzählen der Schriftsteller und Bühnenkünstler Kersten Flenter und Cordula Wächter, Mitarbeiterin der Landeshauptstadt, Historisches, aber auch literarische Friedhofsgeschichten, versprechen Informatives und Poetisches zum Hören und Sehen: sowohl über den Hauptfriedhof als auch zu den Räumen der Stille.

Letztere sind ein besonders besinnlicher Ort auf den Gelände. Dazu gehört der Grüne Andachtsraum, ein nach oben offener Kreis aus Hainbuchenhecken, in dem Trauernde oder Trostsuchende für sich Einkehr halten können, wo aber auch Trauerfeiern und kleine Konzerte stattfinden. Daran anschließend gibt es einen Rundweg mit weiteren fünf kreisförmigen „Stillen Räumen“. Sie symbolisieren die sogenannten fünf Phasen des Abschieds. Die Anlage wurde im Jahr 2011 eröffnet und befindet sich in der Abteilung 45 des Friedhofs.

Das gesamte Areal ist geschichtsträchtig: Es wurde 1920 mit der Eingemeindung Lindens nach Hannover in Stadtfriedhof Ricklingen umbenannt. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte alte Kapelle wurde 1953 wieder aufgebaut. Außerdem finden sich hier die Grabstätten von bekannten Persönlichkeiten aus Hannover, darunter vom früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher, vom NS-Widerstandskämpfer Wilhelm Bluhm, vom ehemaligen Oberbürgermeister August Holweg und vom Wurstwaren-Unternehmer Fritz Ahrberg.

Von Katharina Kutsche

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