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Hemmingen Schüler schreiben Gruselgeschichten
Umland Hemmingen Schüler schreiben Gruselgeschichten
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14:08 17.02.2019
Bürgermeister Claus Schacht (rechts) und KGS-Fachbereichsleiterin Deutsch Beate Block (Zweite von rechts) gratulieren den jungen elf Autoren.
Bürgermeister Claus Schacht (rechts) und KGS-Fachbereichsleiterin Deutsch Beate Block (Zweite von rechts) gratulieren den jungen elf Autoren. Quelle: Tobias Lehmann
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Hemmingen

 Für den Mausoleumsverein gab es nach einem ereignisreichen Jahr noch einen „echten Silvesterknaller“. Der Vorsitzende Reinhard Schütze bezeichnete damit bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Bürgersaal den Schreibwettbewerb, den der Verein gemeinsam mit dem Fachbereich Deutsch an der KGS Hemmingen ausgerichtet hatte. 13 Schüler aus den Jahrgängen sieben und neun folgten dem Aufruf und reichten zwölf Geister- und Gruselgeschichten mit Bezug zum Mausoleum ein. Zwei Schülerinnen hatten gemeinsam eine Geschichte geschrieben.

Eine Jury mit Vertretern des Mausoleumsvereins und der KGS-Fachbereichsleiterin Deutsch, Beate Block, wählte die drei besten Geschichten aus. Der erste Preis ging an Anna Heinrich für ihre Geschichte „Der Schatten“. Platz zwei erreichte Mara Brandes mit „Der ruhelose Graf“, gefolgt von Merle Götz mit „Der Schuldschein“. Die weiteren Autoren waren Lea Böhnisch, Elias Langner Cepero, Nerea Joest, Jannes Lierse, Jette Kirsch, Ole Intermann, Tia Kistenmacher/Gizem Aydin, Felix Bross und Laurin Struss.

Diese Schüler konnten mit ihren Geschichten besonders überzeugen.

Schütze lobte alle Teilnehmer und ihre Geschichten, die „literarische Qualität“ gezeigt hätten. Anna Heinrich las ihre Geschichte bei der Versammlung vor: Die Schülerin verknüpft darin Grusel-Elemente mit den privaten Problemen der Protagonistin. Schütze zeichnete alle jungen Autoren aus, für die ersten drei Plätze gab es Geldpreise, für die weiteren Teilnehmer jeweils einen Buchgutschein. Auch Bürgermeister Claus Schacht gratulierte: Er lobte die Leistung der Schüler sowie das Engagement des Vereins für das Mausoleum.

Schütze kündigte an, dass alle zwölf Geschichten in einem gemeinsamen Band vom Verein herausgegeben werden sollen. Das Datum wird noch bekannt gegeben. „Die Veranstaltung riecht nach einer Fortsetzung“, sagte der Vorsitzende. Festlegen wollte er sich allerdings noch nicht. Die Schüler dürfen sich aber bereits auf weitere öffentliche Lesungen freuen. So kündigte Deutschlehrerin Denise Nowosielski an, dass die Geschichten beim diesjährigen Tag der offenen Tür der KGS vortragen werden sollen. Bei Ferienpassaktionen des Vereins dürfen sie zudem ihre Gruselgeschichten direkt beim Mausoleum vorstellen. Laut Schütze habe zudem die Bürgerstiftung Hemmingen angefragt, ob die Schüler auch einmal bei der wöchentlichen Literaturstunde im Bürgersaal lesen wollen.

Von Tobias Lehmann