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Hemmingen Verein Hände für Pfoten feiert Sommerfest
Umland Hemmingen

Hemmingen: ​Verein Hände für Pfoten feiert Sommerfest

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00:20 26.06.2019
Florentina (5, von links), ihre Mutter Mirja Ortmaier und Josephine (5) haben Spaß am Stofftiergehege. Quelle: Julia Anders
Arnum

Die fünfjährige Josephine spricht am liebsten mit den Katzen. Katja Langhof-Schreder verkauft gespendete Kleintierprodukte. Und Kristiane Stanke nutzt sowieso jede Gelegenheit, den Verein zu unterstützen. Beim Sommerfest von Hände für Pfoten kommen sie am Sonnabend alle zusammen. Kleintierhalter, freiwillige Helfer, kleine und große Tierfreunde trinken, essen und lachen, bevor oder nachdem sie bei einer der Führungen die Haltung der Meerschweinchen, Katzen oder Kanarienvögel genau unter die Lupe nehmen.

Der Arnumer Verein Hände für Pfoten kümmert sich um die Pflege und Vermittlung von Tieren. Beim Sommerfest am Sonnabend konnten die Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen, an den Ständen bummeln oder einfach nur den Aufenthalt auf dem Gelände genießen.

„Das ist ein 24-Stunden-Job“

Die Tiere leben hier nicht wie in einem normalen Tierheim, erklärt die Vorsitzende Kerstin Küster: Vielmehr lebten sie mit ihr zusammen und werden vor und nach ihrem eigentlichen Job verpflegt. „Das ist ein 24-Stunden-Job, den ich aus Überzeugung mache.“ Unterstützung erhält die Arnumerin von knapp 14 festen, aktiven Helfern, die sich jeweils am Dienstag, Donnerstag und Sonnabend bei Kaffee und Kuchen gemeinsam um die Tiere kümmern. Gegründet wurde der Verein vor zwölf Jahren und pflegt und vermittelt seither hilfsbedürftige Tiere.

Viele Tiere leben im Haus

Viele davon leben mit Küster gemeinsam in ihrem Haus, so auch Katze Fanny mit ihren fünf lebhaften Kindern. Gleich nebenan hat Esel Rudi bei seinen Artgenossinnen Gisela und Barbara ein neues Zuhause gefunden. Neben Küsters Wohnzimmer leben im Stall nebenan und in mit Sofas und Spielzeug ausgestatteten Käfigen Meerschweinchen, Katzen, Ratten und Kanarienvögel. Kann ein Tier einmal nicht aufgenommen werden, wird dieses an die entsprechende fachliche Einrichtung weitergegeben, etwa die örtliche Wildtierhilfe. Ermöglicht wird die Vereinsarbeit durch Spenden und Veranstaltungen. So wie am Sonnabend, an dem etwa 30 aktive Helfer dafür sorgen, dass Fragen geklärt werden und niemand hungrig bleiben muss.

Neben selbst gemachten Salaten und erfrischenden Getränken stehen auch Honig und buntes Kunsthandwerk zum Verkauf bereit. Auch am Stand von Kim Tracy Bode wird nach Herzenslust durch bunte Schmuckstücke und Spielzeuge für die tierischen Mitbewohner gewühlt. Gegenüber beschäftigt Meike Krings die kleinsten Besucher mit Basteleien, die gleich danach begeistert zum mit Stofftieren gefüllten Kleintiergehege eilen.

Von Julia Anders

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