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Hemmingen Rathausplatz wird zur Spielzeugbörse
Umland Hemmingen Rathausplatz wird zur Spielzeugbörse
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11:44 05.08.2018
Rund 80 Kinder verkaufen auf dem Rathausplatz ihr aussortiertes Spielzeug. Quelle: Stephanie Zerm
Hemmingen-Westerfeld

Teddybären, Playmobilfiguren, Gesellschaftsspiele oder Matchbox-Autos: Der Hemminger Rathausplatz ist am Sonnabendvormittag zu einer riesigen Spielzeugbörse geworden. Überall hatten Jungen und Mädchen ihre Stände aufgebaut, um ihr aussortiertes Spielzeug zu verkaufen. Viele wurden dabei von ihren Eltern unterstützt.

Rund 80 Kinder verkaufen ihr aussortiertes Spielzeug.

„Wir hatten insgesamt mehr als 100 Anmeldungen“, sagte Sonja Degmayr von der Stadt Hemmingen, die die Veranstaltung organisiert hat. „Gekommen sind dann rund 80 Kinder, viele davon über den Ferienpass der Stadt Hemmingen.“ Im Gepäck hatten die Jungen und Mädchen jede Menge Spielzeug.

„Es fällt uns nicht schwer, uns davon zu trennen“, sagte der 14-jährige Nils, der mit seiner 16-jährigen Schwester Pia aus Arnum zu dem Flohmarkt gekommen war. Dort boten die Geschwister unter anderem verschiedene Kinderbücher, Spiele und Legosteine an. „Wir sind mittlerweile zu alt, um damit zu spielen“, erklärte Nils.

Der sechsjährige Noé und seine elfjährige Schwester Mia verkauften an ihrem Stand unter anderem Plüschtiere und unterschiedliche Lernspiele. „Das Spielzeug ist alt, und wir haben neues bekommen“, sagte Mia.

Laut Sonja Degmayr ist der Kinderflohmarkt auf dem Rathausplatz mittlerweile schon zu einer festen Größe in Hemmingen geworden. „Wir bieten ihn seit rund zehn Jahren immer am letzten Sonnabend in den Sommerferien an“, berichtete sie. Dabei habe sich die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr gesteigert. „Dieses Jahr haben wir rund zehn Stände mehr als vergangenes Jahr.“ Viele Familien kämen jedes Jahr wieder – und wenn nicht als Verkäufer, dann um Spielzeug einzukaufen. „Es sind auch etliche Großeltern gekommen, die etwas Schönes für ihre Enkel ausgesucht haben“, erzählte Degmayr, die selber auch nicht widerstehen konnte und unter anderem einen Plüschhund für ihre Tochter mitnahm. „Das Angebot ist einfach toll“, sagte sie und lachte.

Dabei ändere sich an den Spielsachen, die die Kinder anbieten, kaum etwas. „Wir haben jedes Jahr Kinderbücher, Puzzle und viele Gesellschaftsspiele.“ Am begehrtesten waren in diesem Jahr die Legosteine. „Die haben wir am schnellsten verkauft“, sagt der 14-jährige Nils. Aber auch größere Spielsachen wie Puppenhäuser und Spielzeugküchen hatten in Null Komma nichts den Besitzer gewechselt.

„Der Flohmarkt hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt“, freute sich der elfjährige Neo, der zusammen mit seinem neunjährigen Bruder Mex etliche Spielzeugautos verkauft hatte. „Etwas von dem Geld geben wir für neue Spielsachen aus, aber das meiste davon behalten wir.“

Ferienpasss – ein vorläufiges Fazit

Bevor die Aktionen des Hemminger Ferienpasses am Mittwoch, 8. August, offiziell enden, hat Fachbereichsleiterin Walburga Gerwing auf Nachfrage bereits ein vorläufiges Fazit gezogen. „Dieses Jahr lief es super“, sagte sie. Das habe nicht zuletzt auch am Wetter gelegen. „Die Kinder waren bei den ganzen Outdoor-Aktionen alle mit Begeisterung dabei“, sagt Gerwing. Den Bauspielplatz am Strandbad hatte die Jugendpflege während der sechs Wochen fast durchgängig belegt.

Fast alle der 106 angebotenen Aktionen der Jugendpflege sowie von Vereinen und Verbänden waren bereits im Vorfeld ausgebucht. „Nur drei Aktionen mussten abgesagt werden: Eine wegen Krankheit, eine wegen einer Baumfällung am Bauspielplatz und der Besuch der Deister-Freilicht-Bühne, weil es an dem Tag schlicht zu heiß war, um die Kinder mehrere Stunden in der Sonne sitzen zu lassen“, sagt Gerwing.

Die Fachbereichsleiterin wolle sich noch diese Woche mit ihrem Team zusammensetzen, um ein endgültiges Fazit zu ziehen. Auch wenn nahezu alle Aktionen ausgebucht waren, steht für Gerwing bereits fest: „Mehr Aktionen können wir auch im nächsten Jahr nicht anbieten. Das schaffen wir nicht.“

Von Stephanie Zerm und Tobias Lehmann

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