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Hemmingen Starkregen: Stadt will weitere Zwischenspeicher anlegen
Umland Hemmingen

Hemmingen: Zisterne und unterirdische Speicher nach Starkregen von der Stadt geplant

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10:28 10.12.2019
Nach Starkregen setzt die Stadt zusätzliche Pumpen ein, wie auf dem Bild 2017 an der Wilkenburger Straße in Arnum. Quelle: Andreas Zimmer (Archiv)
Hemmingen

Vollgelaufene Keller nach starkem Regen: Die Stadt Hemmingen will dies verstärkt durch den Einbau unterirdischer Wasserspeicher vermeiden.

In drei Stadtteilen hat sie solche schon für insgesamt rund 300.000 Euro eingebaut: an der Alten Wilkenburger Straße in Arnum, an der Grundschule am Köllnbrinkweg in Hemmingen-Westerfeld und an der Dicken Riede in Wilkenburg. Weitere seien geplant, erläuterte Dietmar Juschkewitz, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. Das unterirdische Rückhaltesystem zeigte bereits die erhoffte Wirkung: Das Wasser konnte sich sammeln und später abfließen.

Regenwasser soll sich in Speichern sammeln

Im Gespräch ergänzte Juschkewitz, dass die Speicher im Jahr 2020 eingebaut werden sollen und voraussichtlich jeweils rund 60.000 Liter fassen. Die genauen Standorte seien aber noch unklar. So sei beispielsweise auf Baumwurzeln und bereits vorhandene Leitungen Rücksicht zu nehmen. Diese Vorhaben sollen 2020 verwirklicht werden:

Löwenberger Straße/Greifenberger Straße in Hemmingen-Westerfeld: In dem Bereich ist ein unterirdischer Speicher vorgesehen.

Dorfstraße/Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld: In dem Gebiet soll im nächsten Jahr ein Kanal umgebaut werden, sodass dieser größere Wassermengen ableiten kann als bisher.

Im Heifeldin Ohlendorf: Dort ist ein unterirdischer Speicher geplant.

Die insgesamt 250.000 Euro für diese Vorhaben stehen im laufenden Haushalt bereit, doch sie haben sich Juschkewitz zufolge wegen der Auftragslage in Ingenieurbüros verzögert.

Nach Starkregen soll Wasser in Zisternen fließen

Ein Arnumer kritisierte in der Fragestunde der Ausschusssitzung, dass das Wasser in einigen Gebieten von Arnum nicht schnell genug ablaufe. Juschkewitz verwies auf das Bestreben der Stadt, Zisternen dort einzubauen, wo es erforderlich ist. In tiefer gelegenen Garagen werde trotzdem Wasser laufen. Die Hausbewohner müssten Pumpen installieren. „Ein gewisser Selbstschutz ist erforderlich. Wir können nicht jedes Regenereignis in den Griff bekommen“, sagte Juschkewitz im Ausschuss.

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Von Andreas Zimmer

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