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Hemmingen Ein Unikat für die Freunde in Hemmingen
Umland Hemmingen Ein Unikat für die Freunde in Hemmingen
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16:03 27.09.2018
Sie gehörten zur Hemminger Delegation und zeigen im Hemminger Rathaus das Kunstwerk aus Yvetot: Bürgermeister Claus Schacht und die Ratsmitglieder Kurt Pages und Joachim Steinmetz. Quelle: Andreas Zimmer
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Hemmingen

Was haben Hemmingen und Yvetot sowie ein Möbiusband gemeinsam? Zwischen den beiden Städten gibt es eine Partnerschaft, die – so haben es die Franzosen beim jüngsten Besuch einer Hemminger Delegation ausgedrückt – unendlich halten möge. Das soll das Möbiusband symbolisieren.

Das verschlungene Band entsteht, wenn man einen längeren Streifen entlang der Längsachse um 180 Grad dreht und die beiden Enden zusammenklebt, benannt nach dem deutschen Mathematiker August Ferdinand Möbius (1790-1868). Als Skulptur hat sie der Künstler M. Jacques Lemarchand erschaffen, der in Gruchet le Valasse wohnt, etwa 25 Kilometer von Yvetot entfernt.

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Bürgermeister Claus Schacht präsentierte die etwa fünf Kilogramm schwere Skulptur aus Alabaster mit Stolz in der jüngsten Ratssitzung, handelt es sich doch um ein Unikat. Das Kunstwerk ist ohne Sockel etwa 25 Zentimeter hoch und 23 Zentimeter breit. Nun kann es jedermann zu den Öffnungszeiten des Rathauses in Hemmingen-Westerfeld bestaunen: in einer Vitrine im ersten Stockwerk. Hemmingen ist laut Verwaltung die bislang einzige Partnerstadt von Yvetot, die eine solche Skulptur erhalten hat.

Städtepartnerschaft 50 + 1: Unter diesem Motto hatte das in der Normandie gelegene Yvetot Delegationen aus Hemmingen und der schottischen Partnerregion Clydesdale zur Feier des 51-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft eingeladen. Das 50-jährige Bestehen wurde im vergangenen Jahr in Hemmingen gefeiert.

Von Andreas Zimmer

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