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Umland Hemmingen Nachrichten Vom Bad bis zur Musikschule: Zuschüsse gefordert
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17:55 16.01.2018
So wie in Empelde soll das neue Becken in Arnum aussehen. Die Farben sollen aber andere sein. Quelle: Uwe Kranz
Hemmingen

 Der Bau eines Kleinkindbeckens im Freibad Arnum soll im Herbst 2018 beginnen, also nach der Saison. „Mit dem Becken sollen mittelfristig mehr Kinder ans Schwimmen und den Schwimmsport herangeführt werden“, erläutert Daniel Josten, Vorsitzender des Fördervereins Freibadinitiative Arnum. „Dies auch vor dem Hintergrund, dass immer weniger Kinder sicher schwimmen können.“ Langfristig solle auch die Besucherzahl steigen. 

Die Kosten für das rund 70 Quadratmeter große Becken beziffert der Verein auf 93.000 Euro. 33.000 Euro soll die Gemeinnützige Bäder GmbH übernehmen und 20.000 Euro der Förderverein. Dieser hat Zuschüsse von der Stadt in Höhe von jeweils 20.000 Euro für dieses und nächstes Jahr beantragt. Das Freibad ist im städtischen Besitz. Josten erläutert, der Vorstand habe nach einem für den Verein wie auch den Badbetreiber „durchwachsenen“ Sommer 2017 Ende des Jahres entschieden, gemeinsam mit der Bäder GmbH die Zuschüsse zu beantragen. 

Für dieses und weitere Projekte sammelt der Verein weiterhin Spenden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Hemmingen-Westerfeld hat er bereits Kekse mit dem Namen des Fördervereins verkauft. Weiterhin erhältlich ist die Hörbuch-CD „Harry, Larry und Marry – Ein Verbrechertrio aus Arnum-Süd“ für 10 Euro im Sommer an der Badkasse und ganzjährig in der Buchhandlung in Arnum. Geplant sind unter anderem ein gemeinsamer Flohmarkt mit dem Badbetreiber bei der Saisoneröffnung Anfang Mai sowie zwei Open-Air-Kinovorstellungen und eine Abendveranstaltung mit Livemusik.

Ob CD oder Kekse: Der Förderverein sammelt Spenden für das neue Kleinkindbecken.

Der Fachausschuss, der am Mittwoch, 17. Januar, 19 Uhr, öffentlich im Rathaus tagt, befasst sich auch mit weiteren Zuschussanträgen:

Die Musikschule Hemmingen befindet sich nach eigenen Angaben in einer „schwierigen finanziellen Situation“. Sie fordert einen höheren Zuschuss. Er soll künftig 25.000 Euro mehr betragen, also dann etwa 160.000 Euro, plus tarifliche Lohnsteigerungen. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Stadt und Musikschule, zuletzt geändert im Jahr 2013, wäre entsprechend anzupassen.

Fürs Mausoleum bittet der Förderverein um den höchstmöglichen Zuschuss. Das Mauerwerk der Ruine, es ist die Grabstätte von Graf Carl von Alten, soll zum dauerhaften Schutz mit Wesersandstein abgedeckt werden. Die Kosten betragen schätzungsweise 17.000 Euro. 

Auf der Tennisanlage in Hiddestorf funktioniert die Beregnungsanlage nicht mehr richtig. Auf manchen Flächen bilden sich Pfützen, andere werden laut Sportverein gar nicht bewässert. Deshalb solle die Hälfte der Leitungen ausgegraben und neu verlegt werden. Zudem sei das Flachdach des Clubhauses undicht. Regenwasser tropft in den Clubraum. „Das Wasser wird provisorisch mit Pflanzkübeln an der Decke aufgefangen“, heißt es in dem Antrag. Die Kosten betragen insgesamt etwa 18.000 Euro. Die Tennissparte erhofft sich einen Zuschuss der Stadt in Höhe von 6500 Euro.

In der Sporthalle in Harkenbleck gibt es ein Problem. „Zum großen Teil werden zeitgleich oben auf der Empore und unten in der Halle verschiedene Sportarten ausgeübt“, heißt es im Antrag des Sportvereins (SV) Harkenbleck. „Die gegenseitige Geräuschbelastung ist störend für beide und führt dazu, dass die nötige Konzentration vermindert wird beziehungsweise Anleitungen der Übungsleiter schwer verstanden oder gar nicht gehört werden.“ Deswegen möchte der Verein auf der Empore der Sporthalle einen schallschluckenden Vorhang anbringen lassen. Die Sparte Badminton nutzt die Empore nach Vereinsangaben drei Mal pro Woche für das Fitness-Training. Dieses Angebot sollen auch andere SV-Mitglieder wahrnehmen können. Die Kosten betragen schätzungsweise etwa 3500 Euro. Die Höhe des Zuschusses lässt der Verein offen.

Die Schützengesellschaft Hemmingen möchte 2018 zwei sogenannte Jugend-Starter-Ausrüstungen kaufen. Sie bestehen aus einem Jugend-Luftgewehr, Jacke, Hose, Handschuh und Schuhen. Damit lässt sich altersgerecht trainieren. Die Luftgewehre der Schützengesellschaft seien zu schwer für die Jugendlichen ab zwölf Jahren, erläutert der Verein in seinem Antrag. Die Kosten betragen insgesamt 2100 Euro. Der Verein erhofft sich einen Zuschuss von etwa 1500 Euro. Zuschüsse vom Regionssportbund seien nicht möglich, weil der Verein dort nicht Mitglied sei.

Fürs Oldtimertreffen 2018 möchte der Verein HemmingWay einen Zuschuss von 1000 Euro. Die Kosten für die Veranstaltung auf dem Rathausplatz in Hemmingen-Westerfeld mit hunderten von Besuchern und Livemusik seien gestiegen, schreibt der Verein. So sollen dieses Jahr Miettoiletten aufgestellt werden.

Von Andreas Zimmer

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