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Umland Hemmingen Nachrichten Kita-Neubau: Planung kann weitergehen
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00:17 15.04.2018
So soll der neue Kindergarten an der Weetzener Landstraße aussehen.
So soll der neue Kindergarten an der Weetzener Landstraße aussehen. Quelle: Mosaik Architekten/Grün plan Hannover
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Hemmingen-Westerfeld

 Beim Bau eines Kindergartens an der Weetzener Landstraße in Hemmingen-Westerfeld ist die Stadt einen Schritt weiter. Der Bebauungsplan muss nicht geändert werden. Der Entwurf hat öffentlich ausgelegen und es gingen zwar einige Stellungnahmen ein, aber keine, die das Planverfahren verzögern. 

Der Kindergarten für rund 100 Jungen und Mädchen soll neben dem Friedhofsgelände auf einem Acker entstehen und im April 2019 eröffnet werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt befasst sich am Donnerstag, 12. April, mit dem Bauvorhaben für etwa 3,7 Millionen Euro. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr in der Hemminger KGS. 

Zu den Verfassern von Stellungnahmen gehört unter anderem der Energieversorger Enercity darauf hin, dass das Trinkwassernetz nicht für die geforderte Löschwassermenge ausreicht. „Im Umkreis von 300 Metern gibt es keinen geeigneten Hydranten, über den 1600 Liter pro Minute bereitgestellt werden können“, schreibt das Unternehmen. Die Stadt empfiehlt Zisternen oder Bohrbrunnen anzulegen. 

Der Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere Leine verweist auf „hydraulische Probleme“ beim Maschgraben. Deshalb solle Regenwasser komplett auf dem Kita-Grundstück versickern – eine Forderung, der die Stadt folgen will. 

Auch ein altbekannter Wunsch der Stadt steht in den Unterlagen zum Bebauungsplan: eine Buslinie zum Friedhof beziehungsweise später zur Kita. Zurzeit sieht die Region Hannover dafür keinen Bedarf. Die Stadt lässt jedoch nicht locker und schreibt in ihren Erläuterungen, gegebenenfalls könne, wenn die Stadtbahn nach Hemmingen-Westerfeld verlängert wird, ein Bus diese Strecke bedienen.

Von Andreas Zimmer