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Nachrichten Infoabend zur B3 wohl im Juni
Umland Hemmingen Nachrichten Infoabend zur B3 wohl im Juni
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20:51 17.02.2015
Von Andreas Zimmer
Einen Kreisel gibt es schon, den am Real-Markt; mit dem Bau der Ortsumgehung kommt ein weiterer Kreisel in Devese dazu.
Einen Kreisel gibt es schon, den am Real-Markt; mit dem Bau der Ortsumgehung kommt ein weiterer Kreisel in Devese dazu. Quelle: Andreas Zimmer
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Hemmingen

„Es muss schon konkret sein, aber soweit sind wir noch nicht“, sagte Friedhelm Fischer am Dienstag auf Anfrage. Er leitet den Geschäftsbereich Hannover. „Wir sind dabei, den Zeitplan zu aktualisieren.“

Der Infoabend sei im Zeitraum zwischen Ostern, also Anfang April, und den Sommerferien, also Ende Juli, geplant. Viele Hemminger nahmen bisher an, dass die Landesbehörde zu der Veranstaltung einlädt, bevor das erste Brückenbauwerk in Devese entsteht. Mit diesen Arbeiten soll weiterhin - je nach Wetter - im April begonnen werden. „Hierbei handelt es sich aber um eine punktuelle Baustelle“, erläutert Fischer. Umleitungen oder Sperrungen seien dafür also nicht notwendig. Kurz vor dem Bau der Brücke kündigte Fischer aber eine Presseinformation nur zu diesem Vorhaben an.

Immer wieder gibt es laut Hemminger Stadtverwaltung Anfragen von Bürgern bei ihr, obwohl die Landesbehörde der eigentliche Ansprechpartner ist.

Die Ortsumgehung ist insgesamt 7,5 Kilometer lang und endet in Arnum. Das Bauende ist für September 2019 geplant. Weil Devese von der Ortsumgehung besonders betroffen ist, soll ein sogenanntes Ortsentwicklungskonzept erstellt werden. Beim Lärmschutz wird sich, auch wenn dies einige Deveser hoffen, nichts ändern. „Es wird so gebaut, wie es planfestgestellt ist“, sagte Fischer. Die Behörde verweist darauf, dass, wo keine Wohnbauten sind, auch kein Schutzwall erforderlich sei.

Mit dem Ortsentwicklungskonzept will die Stadt Hemmingen ein Planungsbüro in Hannover beauftragen. Die Kosten beziffert die Verwaltung auf fast 19 000 Euro. In dem Konzept soll unter anderem stehen, wie Teile des Ortsbildes erhalten oder neu gestaltet werden können, wie sich das Gewerbegebiet östlich von Devese entwickeln soll und wie das Rad- und Fußwegenetz rund um Devese zu verbessern ist. Bürgerbeteiligung wird bei dem Vorhaben groß geschrieben. Nachdem die jetzige Situation mit allen Daten erfasst ist, werden Bürger zur ersten Zusammenkunft eingeladen. In einem zweiten Schritt ist unter anderem eine sogenannte Dorfwerkstatt vorgesehen. Das fertige Konzept wird dann in einer Bürgerversammlung und in den Ratsgremien vorgestellt.

Es dauert aber noch, bis die Planer loslegen können. Erst muss der Haushaltsplan 2015 verabschiedet werden. Das soll in der Ratssitzung am 26. Februar geschehen. Dann ist noch die Genehmigung durch die Kommunalaufsicht der Region abzuwarten. Es könnte also laut Stadtverwaltung Mai werden.

Bei Dietmar Juschkewitz, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung, Telefon (05 11) 4 10 31 23, sind die B 3-Pläne einsehbar. Abzurufen sind sie auch im Internet auf strassenbau.niedersachsen.de. Da unterschiedliche Mitarbeiter in der Landesbehörde die Planung und die Bauausführung betreuen, sollten Anrufer sich von der Zentrale, erreichbar unter Telefon (05 11) 30 34 01, entsprechend verbinden lassen.

Andreas Zimmer 16.02.2015
15.02.2015