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Nachrichten Hochwasser: Behörde räumt Datenlücken ein
Umland Hemmingen Nachrichten Hochwasser: Behörde räumt Datenlücken ein
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10:24 03.08.2017
Von Andreas Zimmer
Das Bild zeigt den Pegel in Koldingen beim jüngsten Hochwasser.
Das Bild zeigt den Pegel in Koldingen beim jüngsten Hochwasser. Quelle: Torsten Lippelt
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Hemmingen/Koldingen

Die gemessenen Daten dürfen in einer bestimmten Spanne voneinander abweichen. „Am Pegel Koldingen war dieses Maß an Abweichungen zu Beginn des Hochwassers irrtümlich zu eng gesetzt“, erläuterte Sprecher Achim Stolz am Mittwoch. Die Folge: „In der Internetdarstellung kam es zu Datenlücken zwischen 30 und 60 Minuten, weil die Plausibilität der Daten vom System nicht bestätigt werden konnte. Dies wurde im Laufe des Hochwassers jedoch behoben.“

Stolz betonte: „Der Pegel Koldingen hat dieselbe hohe technische Ausstattung wie alle vom NLWKN betriebenen und im Internet veröffentlichten Pegel.“ In Koldingen messen zwei Sensoren über das Festnetz und ein Sensor übers Mobilfunknetz die Wasserstände. Damit solle das Risiko eines Datenausfalls verringert und der korrekte Wasserstand im Internet angezeigt werden. „Nach der Übermittlung der Daten erfolgt eine automatische Prüfung auf Plausibilität. Hierbei darf ein bestimmtes Maß an Abweichungen der einzelnen Daten voneinander nicht überschritten werden, da ansonsten der Messwert nicht im Internet angezeigt wird.“

Andreas Zimmer 05.08.2017
Andreas Zimmer 05.08.2017
Andreas Zimmer 05.08.2017