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Umland Hemmingen Nachrichten Zu nass: Firma kann Wege nicht instand setzen
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00:17 20.01.2018
Für Radfahrer sind die Wege rund um den Sportplatz nur schwer passierbar.  Quelle: Tobias Lehmann
Hemmingen-Westerfeld

  Seit Monaten sind viele Radwege rund um das Strandbad und den Sportplatz in Hemmingen-Westerfeld in einem teilweise desolaten Zustand.  Auf den Schotterwegen sind an einigen Stellen tiefe Rillen, in denen sich das Wasser sammelt. Dies macht die Wege für Fußgänger und Radfahrer schwer passierbar.

Einer, der das beklagt, ist der Hemminger Gerald Jürgens. Er hatte den Leiter der Abteilung Tiefbau, Dietmar Juschkewitz, bereits im Sommer 2017 auf die Problematik aufmerksam gemacht. Seitdem hat sich nichts getan. Schuld daran sei das regnerische Wetter in den vergangenen Monaten, sagt Juschkewitz auf Anfrage dieser Zeitung. „Der Auftrag zur Ausbesserung der Radwege ist erteilt. Doch die Firma kann erst tätig werden, wenn es mehrere trockene Tage hintereinander gibt“, sagt Juschkewitz. Das sei im zweiten Halbjahr 2017 schlicht nicht der Fall gewesen.

Er weist auch daraufhin, dass die Firma nicht ihre aktuellen Aufträge immer dann unterbrechen kann, wenn es mal für drei Tage nicht regne. „Wir brauchen eine etwas längere Trockenperiode“, sagt Juschkewitz. Sobald es möglich sei, sollen die Arbeiten jedoch beginnen. Meist handele es sich um vier bis fünf Meter lange Abschnitte, die stark verschlammt sind und durch ein Sandgemisch aufgefüllt werden. Bei diesen sogenannten wassergebundenen Deckschichten müsse dies alle paar Jahre wieder veranlasst werden.

Jürgens sagt, er vermute, dass unter anderem auch die großen städtischen Fahrzeuge, die die Wege gelegentlich entlangfahren, tiefen Rillen im Boden hinterlassen. In diesen sammele sich dann Wasser. Juschkewitz gibt ihm recht. Doch eine dauerhafte Lösung dafür gebe es nicht. „Aus rein technischer Sicht wäre es am besten, alles zu asphaltieren. Doch das ist aus Gründen des Naturschutzes nicht möglich“, sagt Juschkewitz

Von Tobias Lehmann

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