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Umland Hemmingen Nachrichten War Cheruskerfürst Arminius in Wilkenburg?
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00:17 08.04.2018
Darsteller der Cohors Prima Germanorum zeigen die Kleidung und Ausrüstung der Germanen. Quelle: privat
Wilkenburg

 Haben der römische Feldherr Tiberius und der Cheruskerfürst Arminius vor 2000 Jahren im Römerlager in Wilkenburg miteinander verhandelt? Die Historikerin Karola Hagemann hält das für möglich. Gemeinsam mit Robert Lehmann, Beauftragter für wissenschaftliche Kooperation der Römer Arbeitsgemeinschaft (AG) Leine, will sie bei der nächsten Führung im Römerlager die Beziehungen zwischen den Römern und dem gemanischen Stamm der Cherusker vorstellen. Zudem wird Werner Pollak, ebenfalls Mitglied der Römer AG, anhand von Repliken und Gewändern die Ausrüstung der Römer und Germanen zu der Zeit um das Jahr Null vorstellen. 

Im Anschluss können sich die Teilnehmer auf einem Flohmarkt mit Büchern über die damalige Zeit umsehen. Die etwa einstündige Führung am Sonnabend, 7. April, beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt ist am Parkplatz an der Straße Dicken Riede. Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Gleich drei Veranstaltungen bietet die Augustus Gesellschaft in diesem Monat im Römerlager an:

„Kunst oder Krempel“: Unter diesem Motto können Bürger den Wert von Gemälden und Metallwaren aller Art von einem international ausgewiesenen Materialgutachter schätzen lassen. Er wird die Objekte zeitlich einordnen und auch auf Echtheit prüfen. Die mögliche Wartezeit können die Gäste auf einem Bücherflohmarkt überbrücken. Es wird eine individuelle Gebühr je nach Fragestellung erhoben. Die Aktion am Sonntag, 8. April, dauert von 14 bis 15.30 Uhr. Treffpunkt ist am Parkplatz an der Straße Dicken Riede. 

Münzen prägen: Darum dreht sich alles am Sonntag, 15. April, von 14 bis 15 Uhr. Den Gästen wird erläutert, wie vor 2000 Jahren Münzen geprägt wurden. Es sei denkbar, dass es auch im Wilkenburger Römerlager selbst eine Münzstätte gegeben habe, heißt es in der Ankündigung zu der Veranstaltung. Die Besucher können auch selber gießen und Rohlinge für die eigenen Prägung herstellen. Die Veranstaltung wird von der Numismatischen Gesellschaft Hannover unterstützt. 

Keramik und Besteck:  Sie stehen in einer Veranstaltung am Sonntag, 22. April, von 14 bis 15 Uhr im Mittelpunkt. Zunächst wird anhand von Originalen eine kurze Geschichte von Geschirr und Besteck der vergangenen 2000 Jahre skizziert. Außerdem werden zahlreiche Reproduktionen von verzierten Trinkbechern und Gedecken gezeigt. Dabei stehen Materialien wie Keramik, Holz und Zinn besonders im Fokus. Anschließend ist eine Begehung des Römerlagers geplant, bei der nach alten Scherben gesucht werden soll. 

 

 

Von Tobias Lehmann

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