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15:24 24.06.2018
Die SV Arnum stimmt im Clubhaus für eine Erhöhung der Beiträge. Quelle: Andreas Zimmer
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Arnum

Die Sportliche Vereinigung Arnum hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung für eine Erhöhung der Beiträge gestimmt. Die Mitglieder hatten sich mehrheitlich bereits in der Jahresversammlung zu Beginn des Jahres dafür ausgesprochen. Dagegen hatte ein Mitglied allerdings Klage eingereicht. Der Vereinsvorsitzende Harald Gries räumte in der Sitzung am Freitagabend einen Fehler ein. „Wir haben in der Einladung zur Jahresversammlung von einer Beitragsanpassung gesprochen. Doch es hätte deutlich werden müssen, dass es um eine Erhöhung geht“, sagte er.

Von den 46 anwesenden Mitgliedern sprachen sich in erneuten Abstimmung mehr als 40 für die Erhöhung aus. Der monatliche Beitrag für Jugendliche steigt von 6,50 auf 8 Euro, der Beitrag für Erwachsene von 10 auf 12 Euro und der Beitrag für Familien von 21 auf 24 Euro. Der Beitrag für die passiven Mitglieder bleibt bei 4 Euro. Gries machte deutlich, dass die Erhöhung nur zur Finanzierung des laufenden Betriebs notwendig sei. Es gehe dabei nicht um den geplanten Anbau an das Vereinsheim. Die SV möchte einen rund 700 Quadratmeter großen Anbau errichten, unter anderem für einen Mehrzweckraum, Umkleiden, Duschen, ein Archiv und ein Büro. Der Spatenstich ist für 2019 geplant.

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Vereinsmitglied Andreas Lehmann forderte, dass der Finanzierungsplan in der nächsten Jahresversammlung detailliert vorgestellt wird. Gries versprach das. Lehmann kritisierte, dass das neue Vereinsheim mit den gesamten Vereinsmitteln finanziert werden soll und nicht nur mit den Mitteln der Sparten, die den Anbau nutzen. „Ende der neunziger Jahre hat die Tennissparte die Tennisplätze saniert. Dort wurde so verfahren, dass den Hauptteil die Tennissparte getragen hat“, sagte er.

Gries sagte, dass es schwierig sei, die Nutzung der Räume konkret festzulegen. „Die Schwimmsparte wird vermutlich nur die Geschäftsräume für die organisatorische Arbeit sowie den Mehrzweckraum für Weihnachtsfeiern nutzen. Doch am Ende sind wir ein Verein, der das gemeinsam finanzieren sollte“, sagte Gries. Lehmann hatte eine Abstimmung darüber beantragt, dass die Finanzierung des Anbaus genauso geplant wird, wie die Sanierung des Tennisgeländes vor 20 Jahren. Dieser Anftrag wurde allerdings mit mehr als 40 Stimmen abgelehnt.

Von Tobias Lehmann

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