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Umland Hemmingen Nachrichten Mit dem 3-D-Drucker an die Uni
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08:17 26.11.2014
Mila Isert (14), Florian Eggert (17), Nathalie Plume (15) und Regina Bärwalde (14) stellen im JeT-Kompetenzzentrum in der KGS den 3-D-Drucker ein. Quelle: Zerm
Hemmingen-Westerfeld

„Es ist fast alles möglich“, sagt Marketingleiterin Mila Isert. Die 14-Jährige gehört zu den Mitarbeitern der Schülerfirma CAD-JeT-Production.

CAD steht dabei für „computer-aided design“ und meint das Konstruieren eines Produkts am Computer. Denn die 18 Neuntklässler, die zu der Firma gehören, entwickeln ihre Produkte mit einem Programm am PC. Anschließend werden sie mit einem 3-D-Drucker gefertigt. Dabei verwenden die Schüler das umweltfreundliche Material PLA, das aus Maisstärke und Kunststoff besteht und biologisch abbaubar ist.

Die Schülerfirma ist im Zuge der Initiative JeT entstanden, mit der der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Niedersächsische Landesschulbehörde Jugendliche für Technik begeistern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken wollen.

Vier Stunden die Woche setzen sich die Schüler in dem Wahlpflichtkurs Technik mit der 3-D-Druckertechnik auseinander. „Zunächst wollen wir uns an der Schule einen Markt erschließen“, sagt Verwaltungsleiterin Nathalie Plume. Die Vorteile des Projekts liegen für die 15-Jährige auf der Hand: „Wir können sehen, wie eine Firma funktioniert und sind der Boss.“ Die 18 Mitarbeiter bekommen sogar Gehalt, das aus den Firmeneinnahmen bestritten wird. Da diese allerdings noch nicht so hoch sind, liegt der Stundenlohn mit 50 Cent noch deutlich unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

Um finanziell mehr Spielraum zu haben, ist die Schülerfirma an die „Börse“ gegangen. „Von 90 Aktien haben wir schon elf für jeweils 10 Euro verkauft“, sagt Regina Bärwalde erfreut. Sie ist Abteilungsleiterin für Finanzen und Buchhaltung. Das Firmenziel hat die 14-Jährige auch schon klar definiert: „Wir hoffen, nicht pleitezugehen und möglichst viele Produkte zu verkaufen.“

Stephanie Zerm

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