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Umland Hemmingen Nachrichten Wegen B3-Umgehung wird Krötentunnel gebaut
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17:05 13.01.2016
Von Andreas Zimmer
Eine Kröte wird durch den Schutzzaun an der Straße zwischen Devese und Ohlendorf gestoppt. Sie wäre sonst von Autoreifen erfasst worden. Quelle: Andreas Zimmer
Devese/Ohlendorf

Zwischen Devese und Ohlendorf werden fünf sogenannte Amphibiendurchlässe errichtet, erläuterte Friedhelm Fischer. Er leitet den Geschäftsbereich Hannover der Landesbehörde. Zudem seien drei Laichgewässer außerhalb der Trasse geplant. Sie sollen der Ersatz für die bisherigen sein.

„Die Durchlässe inklusive Leiteinrichtungen werden voraussichtlich 2017 im Zuge des Straßenbaus angelegt“, erklärte Fischer. Die Durchlässe haben je nach Lage unterschiedliche Längen. Sie variieren zwischen 20 und 25 Meter. „Es handelt sich um Betonelemente mit einer lichten Breite von 1,5 Metern.“ Die Kosten einschließlich der Leiteinrichtungen betragen etwa 180.000 Euro. „Während der Bauzeit werden temporäre Schutzzäune erstellt, um ein Einwandern der Amphibien in die Bauflächen zu vermeiden.“ Die Laichgewässer sollen noch in diesem Winter angelegt werden.

Eine ähnliche Anlage gebe es bereits an der B 217 zwischen Springe und Altenhagen I. Im Jahr 2008 wanderten dort die ersten Kröten durch den Tunnel unter der Bundesstraße. Die Anlage hatte 350.000 Euro gekostet. Damit entfiel das jährliche Errichten von Fangzäunen und das Einsammeln der Amphibien.

So wird es später auch an der Kreisstraße 225 zwischen Devese und Ohlendorf sein. Dort hatte der Naturschutzbund (Nabu) im Frühjahr 2015 nach eigenen Angaben an dem rund 1000 Meter langen Schutzzaun 3700 Kröten eingesammelt. Das sind fast 1300 mehr als im Jahr 2014. Eine der Ursachen dafür könnte der milde Winter gewesen sein.

Jahr für Jahr sammelt der Nabu Kröten ein. Insgesamt bis zu 30.000 Kröten haben Helfer an der K225 über die Straße getragen, erläutert Inge Scherber, Nabu-Mitglied der Gruppe Hemmingen. Neue Helfer bis zur Freigabe der Durchlässe seien willkommen. Ein Teil der K225 wird nach dem Bau der Ortsumgehung zum Feldweg. Die komplette Umgehungsstraße soll 2019 fertig sein.

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