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Hemmingen Wie dringend ist eine neue Waschhalle?
Umland Hemmingen Wie dringend ist eine neue Waschhalle?
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18:36 22.01.2019
So könnte die bisher bevorzugte Variante des Feuerwehrgerätehauses in Hemmingen-Westerfeld aussehen. Quelle: Kiefer + Kiefer Architekten Sarstedt
Hemmingen-Westerfeld

Wie dringend braucht die Stadtfeuerwehr Hemmingen eine eigene Waschhalle? Darüber gehen die Meinungen weiterhin auseinander. Die Feuerwehr hätte sie gern, doch die Kommunalpolitiker ächzen angesichts der Ausgabe von schätzungsweise rund 400.000 Euro.

Sie wollen, so das Votum im Feuerschutzausschuss am Montagabend, erst nochmal intern in den Fraktionen diskutieren, bevor am 21. Februar im Rat eine Entscheidung getroffen werden muss. Denn an dem Tag will der Rat den Haushaltsplan 2019 verabschieden und darin ist das entsprechende Geld bereitzustellen.

Die Waschhalle gehört, so wäre es der Stadtfeuerwehr am liebsten, zum Neubau des erstes gemeinsamen Gerätehauses der Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg. Dieser soll voraussichtlich ab 2020 für etwa 7,5 Millionen Euro neben dem Lidl-Markt an der Weetzener Landstraße in Hemmingen-Westerfeld entstehen und im Jahr 2022 fertig sein. Das Gebäude soll eine Etage haben, so ist es mittlerweile mit der Feuerwehr abgestimmt.

Zurzeit wäscht die Feuerwehr ihre Fahrzeuge in einer Halle auf dem Städtischen Betriebshof in Arnum. Am Wochenende aber ist zunächst der Schlüssel zu besorgen und dann sind Geräte wie Rasenmäher herauszuräumen, die der Betriebshof in der Waschhalle unterstellt. Hinzu kommt der geringe Abstand zwischen Wand und Fahrzeug in der Halle. „Feuerwehrleute stehen dazwischen und werden komplett nass“, schilderte Thorsten Heitmann, Ortsbrandmeister von Hemmingen-Westerfeld. Außerdem leiden die Beschriftungen auf den Fahrzeugen durch den Druck des Wasserstrahls.

Holger Falke (DUH) fragte, ob die Feuerwehr für die regelmäßige Reinigung feste Termine mit dem Betriebshof vereinbaren könnte, in der die Halle frei sei. Heitmann bejahte dies, wies aber darauf hin, dass bei einigen und nicht vorhersehbaren Einsätzen – auch am Wochenende - eine sofortige Reinigung erforderlich sei.

Der Ausschuss suchte nach anderen Lösungen: Noch bessere Fahrtipps für die Feuerwehr? Gab es bereits, sagte Abteilungsleiterin Andrea Malina, doch es zeigte sich, dass die Fahrzeuge manchmal erst nach mehrmaligem Rangieren hineinpassen und manche Fahrzeuge wie der Rüstwagen nur „eingeschränkt komfortabel“ gewaschen werden können. Dann vielleicht die Betriebshof-Halle verbreitern? Aus statischen Gründen nicht möglich, sagte Elke Bösche, zuständig bei der Stadt für die Gebäudewirtschaft. Oder ein Neubau einer Waschhalle auf dem Gelände? Kein Platz und außerdem mit ähnlichen Kosten verbunden wie eine Halle am Gerätehaus, erläuterte Fachbereichsleiter Axel Schedler. Eine Waschhalle an einem anderen Standort im Stadtgebiet sei sogar teurer als am neuen Gerätehaus, weil beispielsweise Leitungen erst zu verlegen sind, die es am Gerätehaus dann schon gibt. Und private Waschstraßen nutzen? Das sei möglich, koste die Ehrenamtlichen aber mehr Zeit, argumentierte Fachbereichsleiter Sven Bertram. Es seien schließlich bis zu sieben Fahrzeuge, bei denen das Waschen wegen ihrer Größe Probleme bereite.

Von Andreas Zimmer

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