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Hemmingen Volkshochschule: Dozentin Rosemarie Katrakis-Wiesner hört nach 37 Jahren auf
Umland Hemmingen

Pattensen: VHS-Dozentin Rosemarie Katrakis-Wiesner hört auf

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16:39 26.11.2019
Mit lobenden Worten und zahlreichen Geschenken verabschiedet VHS-Verwaltungsleiter Bjoern Schoof die langjährige VHS-Dozentin Rosemarie Katrakis-Wiesner. Quelle: Torsten Lippelt
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Pattensen/Hemmingen/Laatzen

Zeit für den Ruhestand: Nach 37 Jahren hört die Pattenserin Rosemarie Katrakis-Wiesner als Dozentin der Leine-Volkshochschule (VHS) auf. VHS-Verwaltungsleiter Bjoern Schoof verabschiedete die 79-Jährige, die 143 Kurse gegeben hat, mit einem kleinen Empfang mit Büfett am Montagabend in der Geschäftsstelle in Pattensen.

Die Kursleiterin hatte 1982 als Dozentin für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung angefangen, in Pattensen, Hemmingen und Laatzen für die Leine-Volkshochschule, aber auch für die Deister-VHS und die BKK Kurse zu geben – mitunter innerhalb eines Semesters bis zu sieben parallel.

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VHS-Dozentin Katrakis-Wiesner verabschiedet

„Ihr erster Kurs bei der Leine-VHS begann am 9. Februar 1982 in der damaligen Pattenser Realschule. Das waren zwölf Abende für 21,60 Mark Kursbeitrag“, berichtete Schoof. Allein seit dem Jahr 2000 habe Rosemarie Katrakis-Wiesner 143 Leine-VHS-Kurse mit 1432 Teilnehmern gegeben. Als kleines Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz überreichte er der seit 37 Jahren lehrenden Dozentin einen Gutschein, mit dem sie bis zu ihrem Lebensende alle Leine-VHS-Kurse kostenlos besuchen kann. Darüber hinaus gab es einen Schmuckkugelschreiber und einen Blumenstrauß.

„Ich werde euch alle vermissen“, sagte Katrakis-Wiesner zu den anwesenden VHS-Kollegen und Kursteilnehmern. Für diese verlas sie einen Brief, den Albert Einstein einst zum Thema der universellen Kraft der Liebe an seine Tochter geschrieben hatte. Und jeder Gast erhielt einen mit einem Sinnspruch kombinierten kleinen Engel als Glücksbringer.

Gudrun Unger wird Nachfolgerin

„Ich werde am 9. Dezember 80 Jahre alt – da wird es Zeit, mit dem Kurse geben aufzuhören, solange ich mich noch fit fühle. Außerdem möchte ich mehr Zeit mit meiner acht Monate alten Enkeltochter verbringen“, nannte Katrakis-Wiesner ihre Motivation, nun in den Ruhestand zu gehen. Auch wenn sich viele bei den Kursen, die künftig von ihrer Nachfolgerin Gudrun Unger gegeben werden, wohl umstellen müssen. „Alle sagen, es liege an meiner Stimme, dass sie sich entspannen können“, lächelte sie rückblickend auf den Vorabend, an dem sie ihre letzte Kursstunde gegeben hatte.

Zu den begeisterten und oft langjährigen Teilnehmerinnen gehörte in der Gästerunde auch die Alt-Laatzenerin Christiane Wiedemann.„Ich habe Frau Katrakis-Wiesner 2009 kennengelernt und bin seit etwa 2010 in ihren Kursen“, sagte sie. „Ich fand es toll, wie sie beim Autogenen Training zum einen mit ihren geleiteten Fantasie-reisen Entspannung, Wohlgefühl und das Träumen förderte. Und zum anderen die Kursteilnehmer mit fachlichen Themen über Chakras, Klopftechniken und mehr gekonnt in ihren Bann ziehen konnte.“

Von Torsten Lippelt

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