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Isernhagen Aldi-Vergrößerung: Umbau des Crendel-Centers beginnt
Umland Isernhagen

Isernhagen: Aldi-Vergrößerung: Umbau des Crendelcenters beginnt

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15:37 15.05.2019
Der Umbau und die Sanierung des Crendelcenters beginnen. Quelle: Carina Bahl
Altwarmbüchen

Nach vielen Diskussionen und einem Eigentümerwechsel geht es nun los: Die Baugenehmigung für den Umbau des Crendel-Centers in Altwarmbüchen liegt vor. Die Bauarbeiten beginnen gerade.

Viele Geschäfte standen lange Zeit leer

Nach dem Auszug des Reno-Schuhgeschäftes und der Kleidungsläden Takko sowie Ernsting’s Family standen große Teile des Einkaufszentrums zwischen Hannoverscher und Krendelstraße in den vergangenen Jahren leer. Hauptmieter Aldi erwog ebenfalls auszuziehen, da eine geforderte Vergrößerung des Marktes nicht möglich schien. Die Gemeinde klagte sogar gegen die Region, weil diese eine Bauvoranfrage für die Erweiterung positiv beschieden hatte. Isernhagen wollte vor einer Genehmigung erst einmal per Bebauungsplan festlegen, dass nur ein Discounter und kein klassischer Supermarkt, der etwa in Konkurrenz zum Rewe im Altwarmbüchener Zentrum treten könnte, dort eine so große Verkaufsfläche belegen dürfe.

All das gehört jetzt der Vergangenheit an. Der Bebauungsplan steht. 2018 kaufte die GEG Burgdorf III GmbH das im Jahr 2000 gebaute Einkaufszentrum und legte einen Umbau-Plan vor, der laut Region Anfang April genehmigt wurde. „Das ging sehr schnell“, lobt Geschäftsführer Mario Halsdorfer die Behörden – und will jetzt auch keine Zeit mehr verlieren.

Erste Ladenräume werden saniert – KiK schließt Ende Mai

Aktuell beginnen die Bauarbeiten mit dem Entkernen der Räume im Eckbereich der Ladenzeile. Der Ulla-Popken-Laden wird dort Ende Juni einziehen. Textil-Discounter KiK hingegen schließt Ende Mai. „KiK wird aber wiederkommen “, verspricht Halsdorfer. Entsprechende Mietverträge seien bereits geschlossen. Für den großräumigen Umbau, der viele Umzüge in der Ladenzeile zur Folge habe, „musste eben ein Geschäft diesen Tod sterben.“

Wenn Ulla Popken und Kik Platz gemacht haben, beginnt die größte Baumaßnahme: In diesen beiden Ladenräumen sowie zusätzlich im vorderen, bisher leerstehenden Bereich (ehemals Takko) soll Aldi eine moderne und sehr viel größere Filiale zur Hannoverschen Straße hin eröffnen dürfen. Die Räume werden kernsaniert, bekommen neue Decken und Wände sowie Automatiktüren. Auch die Fassade soll erneuert werden. Die neue Verkaufsfläche wird statt bisher knapp 850 dann 1200 Quadratmeter umfassen. „Wir wollen in vier bis fünf Monaten durch sein“, sagt Halsdorfer. Ende August sollen die neuen Räume bereits an Aldi übergeben werden. Der neue Eigentümer investiert insgesamt eine siebenstellige Summe.

1200 Quadratmeter Verkaufsfläche: Aldi zieht um

Der Umzug des Discounters werde nahtlos und ohne „Einkaufspause“ erfolgen. Die Bauarbeiter wechseln anschließend in den dann leerstehenden Aldi-Markt: Dort wird auf 600 Quadratmetern noch in diesem Jahr eine neue Fläche für KiK realisiert. „Die anderen 250 Quadratmeter sind noch frei“, sagt Halsdorfer. Der Schlachter und die Bäckerei bleiben derweil in ihren bisherigen Ladengeschäften.

Die neue Lage des Aldi-Marktes soll auch den Verkehr auf der Krendelstraße weiter beruhigen: Die Gemeinde hatte mit Absperrpollern bereits die Sackgasse vor Schleichverkehr geschützt. Die wenigen Parkplätze, die trotzdem noch über die Krendelstraße zu erreichen sind, wurden als Mitarbeiterparkplätze ausgewiesen. „Die Verlegung des Hauptmieters Aldi zur Hannoverschen Straße könnte sich hinsichtlich der Emissionen ebenfalls positiv auswirken“, betont die Region in ihrer Stellungnahme.

Von Carina Bahl

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