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Isernhagen So geht es auf der Baustelle des Schulcampus in Altwarmbüchen voran
Umland Isernhagen

Isernhagen: Bauarbeiten am Schulcampus in Altwarmbüchen liegen im Zeitplan

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16:52 26.11.2019
Joost Götze (grüne Jacke), Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Liegenschaftsverwaltung, erläutert der Ersten Gemeinderätin Nicole Jürgensen und Bürgermeister Arpad Bogya die Fortschritte am Schulcampus-Bau. Quelle: Gabriele Gerner
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Altwarmbüchen

Mitte März wurde der Grundstein gelegt, Mitte September Richtfest gefeiert. Und nun, Ende November, ist das Gebäude weitgehend dicht. Damit passiert der Bau des neuen Schulcampus einen weiteren Meilenstein. Dies nahmen Vertreter der Gemeinde und der Baufirma zum Anlass für einen Rundgang über die Baustelle.

„Es fehlen noch partiell Glaselemente für Türen und Fenster“, sagt Adrian Heinrich von der Firma Züblin, der zusammen mit Maik Hansen die Bauleitung für das Campus-Projekt innehat. „Doch bis Ende des Jahres soll alles dicht sein“, versichert er. Dass einige Öffnungen noch provisorisch mit Folie verschlossen sind, tut dem Eindruck, den man von den künftigen Räumen bekommt, keinen Abbruch.

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Der Mensa-Hauptraum bietet Platz für 300 Schüler

Gleich hinter dem Eingangsbereich des neuen Schulzentrums, das künftig bis zu 1500 Schülern zeitgemäße Lernbedingungen bieten soll, liegt die neue Mensa. Mit Blick auf eine riesige Fensterfront in Richtung Parkplatz sollen dort ab dem nächsten Jahr 300 Schüler gleichzeitig zu Mittag essen können.

Die Empore der neuen Mensa: Auch hier können Schüler zu Mittag essen. Rechts geht es auf die Terrasse. Quelle: Gabriele Gerner

Ein weiterer Bereich, in dem die Schüler es sich schmecken lassen können, ist die Empore, die über eine Treppe erreicht wird. „Von dort aus hat man den Premiumblick“, sagt Joost Götze, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Liegenschaftsverwaltung der Gemeinde. In der Tat lässt sich schon erahnen: Der Blick von oben auf den Speisesaal und weiter in die Landschaft hinter der riesigen Glasfront wird imposant sein. Wer dabei Lust auf frische Luft bekommt, kann zur anderen Seite hinaus auf die Terrasse gehen, die sich zwischen Mensa und Vierfeldsporthalle erstreckt. „Dieser Bereich war von der Konstruktion her ziemlich aufwendig“, sagt Bauleiter Heinrich. „Die Stützen dort müssen eine große Last tragen können.“

Maker-Space-Areas und Werkräume für kreatives Lernen

Zusätzlich zu den allgemeinen und den Fachunterrichtsräumen wird es viel Platz für kreatives Lernen geben. So entstehen neben den Werkräumen auch sogenannte Maker-Space-Areas, quasi die Hobbykeller des digitalen Zeitalters. In zwei sogenannten Marktplatzbereichen werden die Schüler in der Pause zusammensitzen. Nicht weit von den Sitzbereichen entsteht ein Kiosk.

So soll der Neubau des Schulcampus Isernhagen nach der Fertigstellung aussehen. Quelle: Züblin

Auch die Kultur wird beim Bau nicht vergessen: Abends können die Marktplatzbereiche und die Mensa zu Veranstaltungsräumen umfunktioniert und durch mobile Bühnen ergänzt werden. Praktisch: Damit man nichts weit schleppen muss, gibt es neben der Mensa einen Lagerraum, in dem die Tische gestapelt werden können, wenn die Kantine für Veranstaltungen freigeräumt wird.

Campus: Separate Eingänge, aber im Gebäude verbunden

Die drei Campusbereiche – Schule, Sporthalle und Jugendtreff – haben jeweils separate Eingangsbereiche, sind jedoch untereinander und mit den Altgebäuden von Gymnasium und IGS verbunden. Brandschutzwände sorgen für Sicherheit. „Die Türen können mithilfe eines Blue-Smart-Schließsystems von jeweils autorisierten Personen geöffnet werden“, erklärt Heinrich. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Nutzer eines Bereichs – wie Vereinssportler oder Betreuer der Jugendpflege und die betreuten Jugendlichen – nur dann in andere Bereiche des Campus gelangen, wenn es dafür einen Grund gibt. „Das ist ja auch eine Frage der Aufsichtspflicht“, sagt Silvia Voltmer, Leiterin des Amtes für Jugend, Bildung und Sport.

40 Mitarbeiter der Firma Züblin arbeiten auf der Baustelle in Altwarmbüchen: Der Schulcampus Isernhagen nimmt Tag für Tag mehr Gestalt an.

Bürgermeister Arpad Bogya zeigt sich beeindruckt vom Werk der aktuell rund 40 am Bau tätigen Arbeiter. „Dies ist nicht das größte Projekt, das wir bislang hatten, aber das schönste“, sagt Heinrich. Polier Marcus Goetzke hat einen ganz persönlichen Grund, sich auf die Fertigstellung des Baus zu freuen: Auch der Sohn des Kirchhorsters wird zu den künftigen Nutzern gehören.

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Von Gabriele Gerner