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Isernhagen Nabu lädt zu Vortrag über den Biber ein
Umland Isernhagen

Isernhagen Burgwedel: Nabu lädt zu Vortrag über Biber ein

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06:43 16.01.2020
Ein junger Biber frisst Blätter. Der einst weithin ausgerottete Biber fasst in der Region Hannover zunehmend Fuß.
Isernhagen N.B

Es hat sich schon herumgesprochen: Der Biber ist in die Region Hannover zurückgekehrt. Naturschützer und -freunde freuen sich darüber – vor allem, wenn sie den fleißigen Gesellen mit den kräftigen Zähnen und dem schuppigen Schwanz in der Leine und an anderen heimischen Gewässern selbst zu Gesicht bekommen.

Ende des 19. Jahrhunderts waren weite Teile Deutschlands und Europas noch biberfrei. Dann wurden von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an Schutzprogramme umgesetzt und Biber wieder angesiedelt. Die Tiere mit einer Länge von bis zu einem Meter (ohne Schwanz) verbreiten sich nur langsam, da sie pro Jahr in der Regel nur zwei bis drei Jungtiere zur Welt bringen. 30.000 Tiere sind es deutschlandweit. An die 100 Biber leben in Hannover, schätzt Stadtjäger Heinz Pyka. Regionsweit sollen es etwa 150 Tiere sein.

Konflikte mit anderen Nutzern von Wasser und Land

Die Rückkehr des größten europäischen Nagetieres hat jedoch nicht nur erfreuliche Seiten. Der Biber gestaltet seinen Lebensraum nach eigenen Ansprüchen. Dabei gerät er gelegentlich in Konflikt mit anderen Nutzern von Wasser und Land. Bisher konnte dabei noch immer ein Kompromiss oder eine annehmbare Lösung gefunden werden.

Der Naturschutzbund (Nabu) Burgwedel und Isernhagen nimmt seine Mitglieder und andere Interessierte mit auf die Spur der Biber und lädt zu einem Vortrag in die Buhrsche Stiftung, Am Ortfelde 74 in N.B., ein. Am Freitag, 17. Januar, spricht der Vorsitzende des Angelvereins Neustadt, Holger Machulla, über Freud und Leid der Wiederansiedlung des Bibers. Für Nabu-Mitglieder ist der Eintritt frei, von anderen werden 3 Euro Eintritt erbeten.

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Von Gabriele Gerner

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