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Isernhagen Der neue Radweg Neuwarmbüchen–Thönse kommt beim ADFC gut an
Umland Isernhagen

Isernhagen Burgwedel: Neuer Radweg Neuwarmbüchen Thönse kommt beim ADFC gut an

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00:21 25.05.2019
Gerhard Bargsten nimmt Maß: 2,50 Meter breit ist der neue Geh- und Radweg. Quelle: Frank Walter
Neuwarmbüchen/Thönse

Das Wetter ist wenig geeignet für eine Fahrradtour, aber Gerhard Bargsten hat trotzdem ein breites Grinsen im Gesicht: „Eine tolle Breite, und der Asphalt ist schön glatt!“ So lobt der Sprecher der Ortsgruppe Isernhagen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) den Geh- und Radweg, den Bauarbeiter im Auftrag der Region Hannover in den vergangenen Monaten parallel zur Kreisstraße 116 Neuwarmbüchen–Thönse angelegt haben. Zuvor mussten Radfahrer entweder die Kreisstraße oder Wirtschaftswege nutzen.

Der erste Abschnitt des neuen Radwegs Neuwarmbüchen–Thönse parallel zur K 116 ist fertiggestellt – und nach Ansicht des ADFC gut gelungen.

Der von Neuwarmbüchen aus erste Abschnitt, der am Oldhorster Kreisel endet, wurde jetzt freigegeben. Den zweiten und letzten Abschnitt vom Kreisel in Richtung Thönse bauen Arbeiter in den nächsten Monaten – was dort für Autofahrer wiederum eine Sperrung mit sich bringt.

Breit und glatt: ADFC lobt den neuen Radweg

„Eine tolle Breite und schön glatter Belag“: Gerhard Bargsten spricht von einer Fahrrad-Autobahn. Quelle: Frank Walter

Noch fehlen Schilder und Baken

Tatsächlich sind noch einige Restarbeiten zu erledigen. So fehlt die Beschilderung des kombinierten Geh- und Radwegs. An der Einmündung der Straße Heisterholz-Mühle muss aus ADFC-Sicht ein Warnschild aufgestellt werden, das auf kreuzenden Radverkehr von beiden Seiten hinweist. Und dort, wo Fahrradfahrer aus Neuwarmbüchen kommend wenige Meter hinter dem Ortsausgang die Seite wechseln müssen, um den neuen Radweg auf der Westseite der Kreisstraße zu erreichen, stehen noch provisorische Baken. Dass die bislang schnurgerade Kreisstraße für die Radfahrerquerung nun verengt wurde, gefällt Schenke richtig gut: „So fahren die Autos langsamer in den Ort. Das sorgt für Verkehrsberuhigung.“

Region plant Fahrradschutzstreifen an der Höfestraße

Auf eine weitere Verengung der Fahrbahn freut sich auch Bargsten: Die Region will spätestens im nächsten Jahr Fahrradschutzstreifen auf beiden Seiten der Höfestraße markieren. Diese sollen laut dem Ausführungsplan der Region zum Radwegneubau jeweils 1,50 Meter breit werden. Die Fahrbahn in Richtung Ortsmitte wird dafür von drei auf 2,25 Meter verengt. Gleiches gilt für die Gegenrichtung. Der neu gebaute kombinierte Fuß- und Radweg endet somit am Ortseingang. Fußgänger können von dort bis zur Einmündung der Breslauer Straße auf einem neuen Pflasterweg gehen. Radfahrer hingegen müssen die Fahrbahn mitbenutzen – künftig dann mit Fahrradschutzstreifen.

Von Frank Walter

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