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Isernhagen Storch-Quartett lässt es sich auf dem Acker schmecken
Umland Isernhagen

Isernhagen Burgwedel: Storch-Quartett lässt es sich auf dem Acker schmecken

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00:15 16.05.2019
Stück für Stück suchen die Störche den Acker nach Fressbarem ab. Quelle: Frank Walter
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Isernhagen H.B./Großburgwedel

Der Storch sei ein Opportunist, sagt Reinhard Löhmer. Und so kann es den ehrenamtlichen Weißstorch-Beauftragten der Region Hannover auch nicht verwundern, dass ein frisch gepflügtes Feld in Sichtweite des Gewerbegebietes Isernhagen H.B. nun gleich vier Exemplare des Schreitvogels angelockt hat. Aus großer Entfernung registrierten Störche es, wenn Landwirte die Erde auf ihren Feldern umwühlten. „Und dann hauen sich die Störche den Schlund voll mit Regenwürmern und Mäusen.“

Aktuell ist es zu kalt für den Storch-Nachwuchs

Nach einem guten Storchenjahr 2018 mit regionsweit 61 Brutpaaren und 112 Jungen – davon drei Paare mit je einem Jungen in Isernhagen und Burgwedel – kann Löhmer noch nicht recht einschätzen, wie es um die Chancen steht für die Brut in diesem Jahr. Für die Jungvögel sei es schlicht zu kalt, zudem steckten die Regenwürmer wegen der Trockenheit der vergangenen Wochen vielfach tief im Boden. Der Weißstorch-Beauftragte hofft nun darauf, dass nach dem milden, trockenen Winter viele Mäuse den Störchen als Nahrungsquelle dienen werden. Registriert hat Löhmer für Isernhagen und Burgwedel bislang Brutpaare an der Dorfstraße in K.B., Am Ortfelde in N.B. sowie am Ostrand Großburgwedels. Und zumindest im K.B.er Nest seien auch schon Junge geschlüpft.

Von Frank Walter