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Isernhagen Das ist der neue Leiter der Grundschule Altwarmbüchen
Umland Isernhagen

Isernhagen: Grundschule Altwarmbüchen hat neue Doppelspitze

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20:14 12.08.2019
Christian Helmer leitet jetzt die Grundschule Altwarmbüchen. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Altwarmbüchen

Noch herrscht Ruhe an der Grundschule Altwarmbüchen. Erst am Donnerstag beginnt der eigentliche Schulbetrieb an der Bernhard-Rehkopf-Straße. Gleichwohl wirbeln bereits etliche Lehrer in dem Gebäude umher und bereiten Unterrichtsmaterial für das neue Schuljahr vor. Unter ihnen sind zwei neue Gesichter: Rektor Christian Helmer und seine Konrektorin Nathaly Fritsche. Die 47-Jährige kehrt dahin zurück, wo sie vor 41 Jahren eingeschult wurde. Gemeinsam leiten sie seit dem 1. August die 330 Schüler zählende Grundschule.

Schulleiter will vieles bewahren

Christian Helmer löst Karl Runkel ab, der siebeneinhalb Jahre lang die Grundschule geleitet hatte und vor den Sommerferien in den Ruhestand gegangenen war. „Ich trete in große Fußstapfen“, sagt der erfahrene Pädagoge Helmer, der aktuell sein Schulleiterbüro einrichtet. 2009 hatte Helmer seine erste Stelle als Deutsch- und Politiklehrer in Cuxhaven angetreten. Drei Jahre später wechselte er als Konrektor an die Brüder-Grimm-Schule im Stadtteil List. Alles umkrempeln will er in Altwarmbüchen nicht. Im Gegenteil: „Ich möchte vieles bewahren, was lange und gut läuft“, sagt der Vater einer Tochter und nennt als Beispiele das Sozialtraining, die sportfreundliche- und lesefreundliche Schule.

Die neue Konrektorin Nathaly Fritsche sitzt in einem Klassenzimmer der Grundschule Altwarmbüchen. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Rückkehr in die alte Schule

Konrektorin Nathaly Fritsche ist in Altwarmbüchen aufgewachsen. Sie hat dort die Grundschule, die damalige Orientierungsstufe und das Gymnasium Isernhagen besucht. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung als Erzieherin. Danach leitete sie acht Jahre lang einen Hort. Während dieser Tätigkeit studierte Fritsche an der Universität Hannover die Fächer Deutsch und Mathematik. „Meine Anwärterzeit verbrachte ich an der Grundschule Altwarmbüchen“, berichtet Fritsche, die dann an die Ganztags-Grundschule Planetenring in Garbsen wechselte – und kehrt somit jetzt dahin zurück, wo sie selbst unterrichtet wurde.

Zwei dicke Brocken

Gleich zwei dicke Brocken haben Leiter Helmer und Konrektorin Fritsche vor der Brust: Den Umzug der Grundschule in die Heinrich-Heller-Schule. Und die Ausarbeitung eines Konzeptes für die Umsetzung der Ganztagsschule, die mit dem Umzug in zwei Jahren starten soll. „Da werden wir reichlich zu tun haben“, sagt Helmer, der wie seine Konrektorin von einer Ganztagsschule kommt. Allerdings sei ein Konzept stets ein individueller Entwurf, weil jede Schule andere Parameter habe, sagt Helmer.

Raumprogramm soll erstellt werden

Zu Beginn des neuen Schuljahres geht es Schlag auf Schlag. Helmer und Fritsche nehmen an einer Begehung der Heinrich-Heller-Schule teil. Schulleitung, Lehrer und die Verwaltung schauen sich gemeinsam im Gebäude um. Zügig soll das Raumprogramm fertig werden. „Die Beratungen in den entsprechenden Gremien sollen sehr bald losgehen“, sagt Helmer, der sich im jüngsten Schulausschuss selbst ein Bild über die unterschiedlichen Ansichten zum Raumplan verschaffte. Erst im Juni gab die Politik einen klaren Auftrag an die Verwaltung, Schulleitung, Lehrer- und Elternvertreter sowie andere Nutzer wie zum Beispiel den Verein Kulturtresen in die Planungen mit einzubinden.

Helmer schaut positiv nach vorn. Er will mit seinen engagierten und kooperativen Kollegen den Raumplan sowie ein Ganztagskonzept ausarbeiten und auf den Weg bringen. „Das schaffen wir schon“, sagt Helmer zuversichtlich und freut sich auf die anstehende Arbeit, die auch Chancen eröffne, etwas neu zu gestalten.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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