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Isernhagen Kirchenentree soll Wärme ausstrahlen
Umland Isernhagen Kirchenentree soll Wärme ausstrahlen
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00:18 23.09.2018
Harald Riedel (links) und Wilfried Besch von der Stiftung St. Marien setzen sich für die Renovierung des Kirchenentrees ein. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Isernhagen K.B

 Es tut sich was: Nach zwei Jahren Planungen für die Umgestaltung des Turmzimmers der St.-Marien-Kirche ist „jetzt alles in trockenen Tüchern“, das verkündet ein sichtlich stolzer Vorsitzender der St.-Marien-Stiftung, Harald Riedel. Den Entwurf samt Kostenschätzung, den er und sein Vize Wilfried Besch dem Amt für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche in Celle eingereicht hatten, ist genehmigt. Die Stiftung investiert 70.000 Euro in ein neues Entree für die rund 600 Jahre alte Kirche.

Noch wirkt das Entree kühl: Neuer Anstrich, neues Mobiliar, mehr Licht und eine Rotlichtheizung sollen dem Vorraum der St.-Marien-Kirche mehr Wärme geben. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Raum der Begegnung

Alle Details der Renovierung stehen fest: Der 45 Quadratmeter große Raum soll freundlicher werden und erhält deshalb eine neue Beleuchtung. Zwei Strahler werden von der Decke herabhängen. Sie werden befestigt an einer Schiene, an der ebenfalls eine Rotlicht-Heizung montiert wird. „Der Eingangsbereich soll Wärme ausstrahlen“, und das meint Riedel wörtlich. Zudem bekommen die Wände einen neuen Anstrich. Schlichtes Mobiliar in einheitlichem Design – Stehtische, zwei Bänke und ein Schrank aus Naturholz – wird den ersten Eindruck der Kirchenbesucher prägen. Und weil Pflasterbelag im Turm so uneben ist, werden die neuen Möbelstücke wohl mit Unterlegkeilen nivelliert werden müssen. „Es soll ein Raum der Begegnung nach dem Gottesdienst, Hochzeiten, Taufen oder nach Musikveranstaltungen werden“ – eine variable Nutzung ist das Ziel der Umgestaltung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Stiftung schon eine Reihe von Projekten finanziell unterstützt: Aktivitäten im Kindergarten der St.-Marien-Gemeinde, Vortragsreihen, die Renovierung der Sakristei, die Reparatur der Kirchenglocken, Konzerte und musikalische Gottesdienste zählten dazu. Primär setzt sich die Stiftung ihrer Satzung nach für Kinder und Jugendliche in den Altdörfern Isernhagens ein, die das Gemeindegebiet darstellen.

Ausschreibungen dauern bis Ende des Jahres

Bevor aber die eigentliche Sanierung des Turmraums beginnt, müssen für alle Gewerke die Ausschreibungen erstellt werden. Diese Arbeit übernehmen die Architekten des Amtes für Bau- und Kunstpflege in Celle, das für die Kirche aus dem 15. Jahrhundert fachliche Bauaufsicht hat. Laut Besch wird dieses Procedere bis Ende des Jahres dauern. Bis dahin sollen Maler-, Elektriker- und Tischlerarbeiten möglichst sogar schon an an Firmen vergeben sein – „wobei wir Handwerksbetriebe aus der Gemeinde präferieren“, sagt Riedel.

Im Januar oder Februar sollen dann die Arbeiten beginnen. Besch und Riedel schätzen, dass der Umbau des fünf Meter hohen Raums zwei bis drei Monate beanspruchen wird. Während der Bauphase wird die 4000 Mitglieder zählende Gemeinde auf den Nebeneingang an der Kapelle ausweichen müssen. „Bis Ostern sollten wir fertig sein“, hofft Riedel.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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