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Isernhagen Isernhagener plant Fitnessparcours für jedermann
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Isernhagener plant Fitnessparcours für jedermann

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18:51 24.09.2019
So oder so ähnlich könnten Elemente des Fitnessparcours aussehen. Quelle: Playparc
Isernhagen H.B

Einen Steinwurf vom Platz des TSV Isernhagen entfernt soll ein öffentlich nutzbarer Fitnessparcours entstehen – auf Privatinitiative, bezahlt von Sponsoren. Die Unterstützung des Ortsrates Isernhagen H.B. hat sich der Initiator bereits gesichert.

Idee für Fitnessparcours wächst seit vier Jahren

Andreas Liedtke ist vielen Isernhagenern als „Mr. Volkslauf“ bekannt. Seit 1998 organisiert der 56-Jährige das alljährliche Laufvergnügen hauptverantwortlich. Auch privat hält sich der stellvertretende Abteilungsleiter für den Jugendfußball beim TSV Isernhagen gern fit. Und so kam ihm auch die Idee für den Fitnessparcours: „Ich war öfter mal im Rahden trainieren.“ In diesem Waldstück zwischen Kleinburgwedel und Wettmar befindet sich auch ein Parcours aus Edelstahlgeräten, die jedermann nutzen darf.

Ein Isernhagener will nahe dem TSV-Gelände in H.B. einen Fitnessparcours anlegen lassen, auf dem jedermann kostenlos trainieren kann.

Seit vier Jahren reift in Liedtke die Idee, so etwas auch in Isernhagen zu schaffen – und zwar im Wäldchen gegenüber dem TSV-Gelände, an dem ein gut frequentierter Spazier- und Joggingweg vorbeiführt. „Die Lage ist denkbar günstig, da gehen und laufen die Leute eh lang“, sagte der 56-Jährige nun bei der Präsentation der Pläne im Ortsrat. Als engagiertes TSV-Mitglied hat er dabei aber noch mehr im Blick: Durch die Nähe zum Parcours könnten der Sportverein und besonders dessen Gaststätte profitieren – wenn sich die Nutzer nach dem Training noch zu einem Getränk auf der Terrasse niederließen.

Geräte für Nutzer jeden Alters

Geeignet sein soll der Fitnessparcours für Menschen jeden Alters, für Durchtrainierte ebenso wie für eher Ungeübte – kostenlos, zu jeder Uhrzeit, allein oder in der Gruppe. Gedacht ist an ganz verschiedene Geräte, an denen die Nutzer Beweglichkeit, Koordination und Kraft trainieren können. Die einzelnen Stationen sollen als Inseln einige Meter im Wald angelegt werden, verbunden mit einem schmalen Trampelpfad, sodass nicht viele Bäume gefällt werden müssen. Der Waldbesitzer habe bereits sein Einverständnis signalisiert, berichtete Liedtke. Der Eingriff in die Natur würde an anderer Stelle kompensiert werden müssen.

Ein Angebot einer Firma für einen solchen Parcours hat der Initiator bereits eingeholt: „60.000 bis 70.000 Euro sind realistisch. Die öffentliche Hand soll die Investition aber nicht belasten“, sagte Liedtke. Stattdessen will er Sponsoren suchen, um den Parcours zu verwirklichen – durch den TSV und dessen Volkslauf ist er gut vernetzt. Die Kosten drücken will er mit Eigenleistungen: Die Gruppe Wir in H.B. der Soldatenkameradschaft, der der 56-Jährige angehört, könnte beispielsweise Rode- und Erdarbeiten übernehmen, so die Überlegung. „Und wir bestellen die Geräte erst, wenn wir wissen, wie viel Geld wir haben.“

Idee kommt beim Ortsrat gut an

Beim Ortsrat rannte Liedtke mit seiner Idee offene Türen ein, Lob gab es von allen Seiten. Auch Kindergarten und Grundschule könnten das Waldstück dann als Ausflugsziel nutzen, so eine Überlegung. Einstimmig signalisierten die Politiker ihre Unterstützung. Sie wollen bis zur nächsten Sitzung einen Antrag an den Rat formulieren, um die Haftungsfrage zu beantworten und die Folgekosten abzusichern. Die vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen würden laut Gemeindeverwaltung mit rund 3300 Euro jährlich zu Buche schlagen, hinzu käme Geld für die Wartung der Geräte.

Wer Andreas Liedtke bei der Umsetzung seiner Idee eines Fitnessparcours unterstützen möchte, kann ihn unter Telefon (0176) 23383136 erreichen.

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