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Nachrichten Landesstraßenbehörde sieht dringenden Handlungsbedarf
Umland Isernhagen Nachrichten Landesstraßenbehörde sieht dringenden Handlungsbedarf
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16:03 03.10.2016
Fünf Monate lang wird im Jahr 2018 der Umbau der Einmündung Am Ortfelde/Burgwedeler Straße/Reuterdamm in einen Kreisel den Verkehr in den Altdörfern beeinflussen.
 Quelle: Frank Walter
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Isernhagen N.B.

Am Donnerstagabend hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ihre Planungen für 2018 Bau- und Ortsratspolitikern aus Isernhagen vorgestellt. "Wir müssen handeln“, ließ Heike Bade keinen Zweifel an der Notwendigkeit. Der Knotenpunkt sei nicht leistungsfähig genug, zudem seit Jahren als Unfallschwerpunkt bekannt – immer wieder seien dabei Einbieger aus Richtung Langenhagen betroffen. Der Kreisel bringe aber auch Fußgängern mehr Sicherheit. Radfahrer sollen ihn auf der Fahrbahn durchqueren – ohne Schutzstreifen, was angesichts der niedrigen Geschwindigkeit der Autos möglich sei.

Zweifeln, ob der Kreisverkehr auch für Lastwagen und landwirtschaftliche Gespanne groß genug werde, trat die Landesbehörde entgegen. Große Fahrzeuge könnten eine gepflasterte Fläche neben der begrünten Kreiselmitte mitnutzen. Berechnungen hätten ergeben, dass selbst überlange Giga-Liner passieren könnten.

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Auch wenn die Kreisel-Pläne schon weit gediehen sind: Klarheit, wie der Verkehr während der fünfmonatigen Bauzeit 2018 geführt werden soll, gibt es noch nicht. Für Fußgänger und Radfahrer würden sich leicht Möglichkeiten finden, der Schwerlastverkehr werde wohl großräumig umgeleitet, hieß es dazu gestern auf Nachfrage aus der Landesbehörde.

Isernhagens Ordnungsamtsleiter Michael Niederhausen erwartet, dass mehrere Behördentermine nötig sein werden, um die Verkehrsführung während der Bauphase abzustimmen. Ob immer zwei Fahrspuren in jede Richtung frei bleiben könnten, sei noch offen. „Die ersten zwei, drei Wochen werden sicherlich haarig.“ Als einzige örtliche Umleitungsstrecke kämen Milchstraße, Dieselstraße und Fuhrbleek in Betracht. "Diese Straßen könnten eine Rolle spielen“, so Niederhausen.

Von Frank Walter

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