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Umland Isernhagen Nachrichten Zwei Einsätze in achteinhalb Stunden
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13:43 28.12.2016
Am Bachstelzenring brennt ein Zaun.
Am Bachstelzenring brennt ein Zaun. Quelle: Feuerwehr Altwarmbüchen
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Altwarmbüchen

„Brennender Gerümpelhaufen“ lautete die digitale Alarmierung am Dienstag um 21.11 Uhr. Als die 17 Einsatzkräfte Minuten später am Bachstelzenring eintrafen, entpuppte sich der vermeintliche Gerümpelhaufen als Grundstücksumzäunung. Eine dicke Eisenbahnbohle, die als Stütze diente, hatte aus unerfindlichen Gründen Feuer gefangen. Der Angriffstrupp des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs löschte den Brand mit Wasser aus einem C-Rohr.

Warum der Zaun Feuer gefangen hatte, erschloss sich auch den eingesetzten Polizisten nicht. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer eingeleitet, Täterhinweise gibt es bislang nicht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nach rund einer halben Stunde wieder ins Gerätehaus zurückkehren.
Nach einer kurzen Nacht folgte am Mittwoch um 5.49 Uhr der nächste Einsatz. Auf der Autobahn 7 war an einem Lastwagen ein Reifen geplatzt, dadurch der Tank leckgeschlagen. Der Lastwagenfahrer bemerkte die Leckage zunächst jedoch nicht – er verließ die A7 an der Anschlussstelle Altwarmbüchen-Kirchhorst und fuhr auf das Tankstellengelände an der Hannoverschen Straße. Auf der Fahrbahn hinterließ das Fahrzeug eine Dieselspur, die von der Autobahnabfahrt bis zu den Zapfsäulen reichte.

Die 16 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr dichteten den Tank ab, streuten den Treibstoff unter dem Fahrzeug ab und sicherten die Dieselspur im Bereich der A7-Abfahrt ab. Eine Firma kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn.

Mit den beiden aktuellen Alarmierungen kommt die Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen in diesem Jahr bereits auf 131 Einsätze – ein rekordverdächtiger Wert, und die Silvesternacht steht noch bevor. Laut Philipp Suppan, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, beläuft sich die durchschnittliche Zahl der Einsätze pro Jahr auf 85.

Von Frank Walter