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00:15 24.02.2016
Der Kunsthandwerkermarkt im Isernhagenhof erweist sich am Sonntagnachmittag als Besuchermagnet. Quelle: Jens Niggemeyer
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Isernhagen

Wenn einer Goethe heißt und aus Weimar stammt, erwächst schnell eine gewisse Erwartungshaltung. Und diese kann Rolf Goethe beim Kunsthandwerkermarkt im Isernhagenhof absolut bedienen. Denn seine Objekte lassen durchaus Kreativität und Witz erkennen. Originelle Handtaschen aus Holz sowie Kreisel, die beim Betrachter des sich drehenden Spielzeugs die Finger an- und abschwellen lassen. „Natürlich nicht in echt, das scheint nur dem Auge so“, sagt der Thüringer schmunzelnd. Alles Täuschung: „Jetzt hat sich zwar nicht Ihr Finger, aber Ihr Wissen erweitert.“

Auch am Stand von Maren Krämer gibt es Ungewöhnliches. Die Bremerin mischt zum ersten Mal in Isernhagen mit. Sie fertigt Taschen und Kulturbeutel aus Plastiktüten, Planen und Stoffen. „Bei den Motiven kommen Erinnerungen hoch, weil man sich seine kultige Lieblingsmarke als Bild aussuchen kann.“ Tipp-Kick, Brandt-Zwieback, Pustefix und Ampelmännchen, viel Retro - was gewünscht wird. „Und damit es nicht langweilig wird, mit per Klettverschluss auswechselbarer Motivklappe.“

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Ebenfalls Debütantin ist Designerin Monja Klein, die unter anderem mit Ausmalbildern auf Leinwand zum Selbermachen animieren will. „Das ist aber nicht Malen nach Zahlen“, betont die Hannoveranerin. Ursula Hartmann aus Barntrup, die Handgemachtes aus Glas und Keramik präsentiert, hat ihren eigenen Anspruch: „Ich bringe jedes Jahr einen neuen gläsernen Gute-Laune-Vogel mit.“

Was bei diesem Kunsthandwerkermarkt wichtig ist, fasst Organisatorin Michelle Posorski so zusammen: „Uns kommt es darauf an, Aussteller zu haben, die etwas Besonderes anbieten, nichts von der Stange.“ Sie und ihr Mann Wolfgang seien stets auf der Suche nach frischen Impulsen. „Etwa ein Drittel der Aussteller sind jeweils neu.“

Geboten wurde an rund 40 Ständen eine bunte Palette: Schmuck, Bilder, Glaskunst, Taschen, Selbstgeschneidertes und -gestricktes, Deko-Artikel, Skulpturen und, und, und. „Es sollte für jeden Geschmack und jede Preislage etwas dabei sein“, so Posorski. „Wir haben ein Stammpublikum, möchten das aber gerne ausweiten.“ Rund 1300 Besucher am Wochenende beweisen, dass die Posorskis da auf einem guten Weg sind.

Von Jens Niggemeyer

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