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Umland Isernhagen Nachrichten Klinik: Land wird sich beteiligen
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00:15 29.07.2017
Von Frank Walter
Bürgermeister Axel Düker (von links), Staatssekretär Jörg Röhmann, Landtagsbgeordneter Marco Brunotte und Regionsabgeordneter Andreas Strauch beim Besuch des Krankenhauses Großburgwedel.
Bürgermeister Axel Düker (von links), Staatssekretär Jörg Röhmann, Landtagsbgeordneter Marco Brunotte und Regionsabgeordneter Andreas Strauch beim Besuch des Krankenhauses Großburgwedel. Quelle: Frank Walter
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Großburgwedel

„Der Träger bekennt sich klar zum Standort Großburgwedel“, fasste Staatssekretär Jörg Röhmann gestern Mittag seine Eindrücke zusammen – und das sei nach den „Jahren der Unruhe“ auch wichtig. Vorausgegangen war ein Gespräch mit der Geschäftsführung des Klinikums Region Hannover (KRH) und dem örtlichen Direktorium, an dem auch der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte, der Regionsabgeordnete Andreas Strauch und Bürgermeister Axel Düker teilnahmen.

Der KRH-Plan für das „Klinikum Ost“ mit den Standorten Großburgwedel, Lehrte und Laatzen sei nachvollziehbar, das Prinzip „Ergänzung statt Konkurrenz“ wichtig, so Röhmann. Gut sei es, dass an allen drei Standorten eine medizinische Grundversorgung erhalten werden solle.

Den KRH-Antrag ans Land auf Förderung des 135-Millionen-Euro-Klinikneubaus in Großburgwedel bezeichnete der Staatssekretär angesichts der Finanzlage zwar als „sehr herausfordernd“. Im gleichen Atemzug erinnerte er aber an die 25-Millionen-Euro-Förderzusage für das in Großburgwedel ursprünglich geplante Bettenhaus. Brunottes Aussage – „das ist der Fuß in der Tür“ – schloss sich auch Röhmann an. „Das Land wird eine Verantwortung tragen“, sicherte der Staatssekretär zu – in welcher Höhe, bleibe abzuwarten.

In einem langwierigen Verfahren werden nun Land Niedersachsen, Krankenhausträger und Krankenkassen verhandeln und die Pläne für das „Klinikum Ost“ weiter präzisieren. Wenn alles optimal laufe, so Röhmann, könnte in drei bis vier Jahren der Baustart erfolgen.

Frank Walter 28.07.2017