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Umland Isernhagen Nachrichten SPD fordert Klarheit bei IGS-Frage
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19:34 10.12.2013
Die Verwaltung soll klären, ob eine IGS-Gründung in Isernhagen möglich ist.
Die Verwaltung soll klären, ob eine IGS-Gründung in Isernhagen möglich ist. Quelle: Symbolbild
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Isernhagen

Das neue Schulgesetz der Landesregierung hatten die Verwaltungen in Isernhagen und Burgwedel sehnlichst erwartet - in beiden Kommunen wird seit Langem diskutiert, eine gemeinsame IGS zu gründen. Auf welcher Grundlage das überhaupt möglich ist, sollte ein Gespräch zwischen Isernhagener Verwaltung und dem Landesministerium klären. Das Ergebnis enttäuschte: „Eine konkrete Empfehlung wurde uns nicht gegeben“, kritisierte Amtsleiterin Silvia Voltmer. Allemal, dass man eine IGS-Gründung als „kritisch“ erachte, sei im Gespräch klar geworden.

Klarheit darüber, ob eine IGS in Isernhagen überhaupt gewünscht ist und ob es genug Schüler dafür gäbe, soll 2014 eine allgemeine Befragung zur Schullandschaft in der Gemeinde bringen. Die Universität Hildesheim erarbeitet dafür aktuell ein Bevölkerungsmodell und mögliche Frageformulierungen. Wichtig dabei: Den Befragten muss bei jeder Antwort die Konsequenz für das Schulsystem bewusst sein. Eine Frage à la „Wollen Sie eine IGS oder nicht?“ werde es laut dem Ersten Gemeinderat Frank Niemeier nicht geben. Etwas, das Rat und Verwaltung schon jetzt bewusst ist: Allein wird es nicht gehen. Sollte eine IGS gewünscht sein, müsste es eine gemeinsame mit Burgwedel werden. „Wir sind seit Monaten in engem Kontakt mit der Burgwedeler Verwaltung“, sagt Niemeier.

Die SPD-Fraktion in Isernhagen, die vor einem Jahr schon mit einem Antrag auf eine IGS-Elternbefragung gescheitert war, fordert nun klare Aussagen. Die Verwaltung solle sich schriftlich vom Kultusministerium folgende Fragen beantworten lassen: Welche Voraussetzungen muss Isernhagen für die Gründung einer IGS erfüllen? Und welche Möglichkeiten haben Burgwedel und Isernhagen, als gemeinsamer Schulträger eine IGS zu gründen? Der Antrag soll morgen im Rat diskutiert werden.

Carina Bahl

Haushalt 2014

Beim Finale 2013 wird der Haushalt beschlossen

Die Mitglieder des Isernhagener Rates treffen sich morgen zur letzten großen Sitzung 2013 – nächste Woche folgt dann nur noch die traditionelle Pfefferkuchen-Sitzung als Jahresabschluss. Ab 18.30 Uhr haben die Politiker daher morgen im Rathaus in Altwarmbüchen noch einiges zu beschließen: Der neue Vertrag mit der Sport-AG, der Verbleib des Abwassernetzes und der Bebauungsplan für den Krippenanbau in Altwarmbüchen stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die Einstellung einer neuen Gleichstellungsbeauftragten für Isernhagen. Kernthema wird der Haushalt 2014 sein, für den noch überplanmäßige Ausgaben beschlossen werden sollen. Die Sitzung ist öffentlich. Einwohner können zu Beginn Fragen stellen.