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Laatzen Puppentheater zeigt „Die Schöne und der Schmied“ im TfN
Umland Laatzen Puppentheater zeigt „Die Schöne und der Schmied“ im TfN
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11:23 11.03.2019
Das Puppentheater "Die Schöne und der Schmied" ist am Donnerstag, 4. April, um 11 und um 15 Uhr beim TfN in Hildesheim zu sehen. Quelle: Marc Schnittger Figurentheater
Hildesheim

Ein romantisch-fantastisches Puppenspiel ist am Donnerstag, 4. April, im Stadttheater Hildesheim zu sehen. Dann gastiert das Marc-Schnittger-Figurentheater mit dem Stück „Die Schöne und der Schmied“ beim Theater für Niedersachsen (TfN). Der Puppenspieler hat das Stück nach Motiven einer Novelle von Nicolai Wassilijewitsch Gogol entworfen.

Die Handlung des Stücks, das für Kinder im Alter ab fünf Jahren geeignet ist, spielt in Russland. Wegen des eiskalten Winters verlassen die Bewohner das Dorf Dikanka in Richtung Stadt, erst im Frühjahr wollen sie von dort zurückkehren. Nur einer denkt nicht daran, Dikanka den Rücken zu kehren: Der Dorfschmied Wakula sitzt an seinem warmen Ofen, in seiner Schmiede haust der Feuerteufel. Er heizt den Ofen und hilft Wakula bei seiner Arbeit.

Bevor das Dorf gänzlich leer ist, müssen beide einen letzten Auftrag erledigen. Sie sollen noch das Pferd des reichen Kosaken Tschub mit Hufeisen beschlagen. Allerdings schmiedet Wakula lieber Geschenke für Oxana – schließlich hat er sich in die schöne Tochter des Kosaken verliebt. Vater und Tochter sind über die Verzögerung hingegen sehr verärgert, denn sie wollen endlich abfahren. Schließlich fliegt der Teufel mit Wakula nach Petersburg, um Oxana ein ganz besonderes Geschenk zu bereiten.

Der Puppenspieler Marc Schnittger hat seit 1988 seinen eigenen Stil des visuellen Theaters entwickelt. Unter anderem kombiniert er Schauspiel und Figurentheater mit Handpuppen und lebensgroßen Figuren. Für jede Produktion stellt der Schauspieler und Figurenbildner ein spezifisches künstlerisches und technisches Team zusammen. Bei „Die Schöne und der Schmied“ spielt Schnittger mit Hand- und Stockpuppen auf mehreren Ebenen hinter drei Paravants. Den Bühnenbau hat Arne Bustorff übernommen, für die Regie und Dramaturgie zeichnet Marc Lowitz verantwortlich. Die Kostüme stammen von Claudia Bornscheuer, die Musik komponierte Anna Hüdepohl.

Das Stück dauert etwa 50 Minuten. Am Donnerstag, 4. April, sind im Theo des Stadttheaters Hildesheim gleich zwei Vorstellungen zu sehen, die um 11 und 15 Uhr beginnen. Der Eintritt kostet für Kinder, Schüler und Studierende 5 Euro, für Erwachsene 7 Euro.

Übrigens ist die gleiche Geschichte beim TfN noch in einer anderen Version zu sehen: Derzeit läuft am Stadttheater Hildesheim die komisch-fantastische Oper „Die Pantöffelchen“des Komponisten Peter Tschaikowski. Das Werk beruht ebenfalls auf Nicolái W. Gogols Erzählung. Die Oper wird noch zweimal im Großen Haus des Stadttheaters aufgeführt, und zwar am Freitag, 5. April, und am Montag, 8. April. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Karten gibt es bei der HAZ/NP-Geschäftsstelle an der Albert-Schweitzer-Straße in Laatzen-Mitte, beim TfN-Servicecenter an der Theaterstraße 6 in Hildesheim, telefonisch unter (05121) 1693-1693 sowie im Internet auf tfn-online.de.

Von Daniel Junker

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