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Laatzen Raser müssen insgesamt über 188.000 Euro zahlen
Umland Laatzen Raser müssen insgesamt über 188.000 Euro zahlen
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00:17 06.01.2019
Längst nicht alle Autofahrer halten sich an Geschwindigkeitsvorgaben: Hunderte Tempoverstöße wurden in Laatzen mit dem mobilen Messgerät der Stadt festgehalten. Von den gesamten Bußgeldeinnahmen über 127.480 Euro (Stand 30. September) entfiel der Großteil auf Aufnahmen der mobilen Kamera und nur 7660 Euro auf die stationären Anlage in Ingeln-Oesselse. Quelle: Astrid Köhler
Laatzen

Hielten sich alle Autofahrer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, wären Tempomessungen unnötig, stellt die Region Hannover in ihrer jüngsten Bußgeld-Statistik trocken fest. Die Praxis sieht anders aus. Der Wert der aufgrund von Bildern aus stationären und mobilen Überwachungskameras in Laatzen und weiteren Umlandkommunen verschickten Bescheide summiert sich im Laufe des Jahres 2018 auf mehr als 3,2 Millionen Euro (Stand 15. Dezember). Hinzu kommen 2,9 Millionen Euro an Bußgeld nach regionsweiten Anzeigen der Polizei, wegen Tempoüberschreitungen, Handyverstößen oder anderer Autofahrerdelikte.

Die stationäre Blitzanlage am Ortseingang von Ingeln-Oesselse. Quelle: Daniel Junker (Archiv)

In Laatzen hat die Kommune Hunderte Verstöße festgehalten: den Großteil mit ihrer mobilen Kamera, aber auch mit dem stationären Gerät am Ortseingang von Ingeln-Oesselse wurden Raser geblitzt. Der negative Spitzenreiter fuhr mit 99 Kilometern pro Stunde in den Ort ein (Stand 30. September).

Insgesamt stellt die Region für Laatzen und bis Mitte Dezember Bescheide über 188.203,63 Euro aus. Als abrechnende Stelle behält sie davon wie üblich 60 Prozent der Einnahmen. 40 Prozent wiederum fließen in den städtischen Haushalt, was rund 75.300 Euro entspricht.

Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, gefährdeten nicht nur sich selbst sondern auch andere, betonte Regionssprecherin Carmen Pförtner: „Generell wird nur an Unfallschwerpunkten gemessen und Tempomessungen erhöhen die Verkehrssicherheit.“ Die regionsweit höchsten Einnahmen aufgrund von Messungen der Kommune wurden in Garbsen erzielt (1,12 Millionen Euro), gefolgt von Wunstorf (335.215 Euro) und Neustadt am Rübenberge (200.588 Euro).

Von Astrid Köhler

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