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Laatzen AES-Schüler besuchen europäisches Sprachendorf
Umland Laatzen

Laatzen:  ​AES-Schüler besuchen europäisches Sprachendorf

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00:20 13.05.2019
Zu den Angeboten auf Englisch gehört auch die Simulation einer Flugreise mitsamt Sicherheitsinstruktionen an Bord. Quelle: Torsten Lippelt
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Laatzen-Mitte

Die Europäische Union ist angesichts der bevorstehenden Wahlen und der Brexit-Debatte derzeit so präsent wie selten. Da passt das neueste Projekt der Albert-Einstein-Schule gut in die politische Landschaft: Erstmals veranstaltete die Schule am Freitag ein europäisches Sprachendorf – einen Tag nach dem Europatag.

Rund 170 Schüler aller neun Klassen und allen drei Schulzweigen des achten Jahrgangs machten bei der Premiere mit. Ebenfalls rund 170 Schüler vom fünften Jahrgang bis zur E-Phase hatten den Aktionstag mit vier Wochen Vorlauf vorbereitet. In zehn Räumen der benachbarten Förderschule hatten sie ebenso viele verschiedene thematische Bereiche eingerichtet, in denen dann die Achtklässler ihre Englisch-Kenntnisse in alltäglichen Gesprächssituationen wechselweise ausprobieren konnten.

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340 Schüler der Albert-Einstein-Schule haben am Freitag beim europäischen Sprachendorf ihre Fremndsprachenkenntnisse in Alltagssituationen erprobt. Die Premiere ist geglückt – die Schule denkt an eine Fortsetzung des Projekts.

Da lud ein Flugzeug ebenso zum Verreisen ein wie das improvisierte Reisebüro, in dem die Schüler Buchungen simulierten. Die Achtklässler kauften auf Englisch beim Kleiderbasar ein, besuchten die Tierhandlung und ließen sich in einer Arztpraxis beraten. Entspannung gab es im Albert-Einstein-Restaurant bei frisch gebackenen Waffeln und Saft, während Tischfußball und Hunderennenwetten im englischen Pub lockten. Und die Schüler der E-Phase informierten ihre Mitschüler mit einem auf Englisch gehaltenen Online-Quiz und mehreren Infotafeln über Klimawandel, Plastikmüll und die Fridays-for-Future-Idee.

„Gegen Mittag wurde dann sprachlich gewechselt, da kamen die etwas älteren Schüler mit Spanisch und Französisch zum Einsatz“, sagte Silke Eggeling, Fachbereichsleiterin Sprachen, die das Sprachendorf organisiert hatte. „Es ist eine tolle Gelegenheit, mit nachgestellten Alltagssituationen aus der Sprache für die Kinder eine gelebte Erfahrung zu machen“, befand AES-Schulleiter Christian Augustin, der sich eine Fortsetzung des Projektes gut vorstellen kann.

Am Donnerstag hatte bereits das Erich-Kästner-Gymnasium einen Europatag mit Schülern des achten und elften Jahrgangs veranstaltet. Auf dem Programm standen unter anderem Workshops und Vorträge über Europarecht und den Brexit.

Von Torsten Lippelt

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