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Laatzen Beim AES-Sprachendorf machen Spanier, Engländer und Franzosen mit
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Laatzen: Beim AES-Sprachendorf machen Spanier, Engländer und Franzosen mit

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17:36 29.11.2019
Die AES-Schülerinnen Sophie (11, von links) und Hannah (10) inszenieren eine Geografie-Unterrichtsstunde und kommen dabei mit den englischen Gastschülern Freddie (11), Maya (11), Leah (11), Thomas (12) und Max (11) ins Gespräch. Quelle: Daniel Junker
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Laatzen-Mitte

„Haben Sie dieses Kleid auch in meiner Größe?“, „Was kostet dieser Kuchen?“ und „Machen Sie ihre Einsätze, bitte!“. Sätze wie diese waren am Freitagvormittag immer wieder in der Förderschule am Kiefernweg zu hören. Dort hatten Fünft- und Sechstklässler der Albert-Einstein-Schule (AES) zum zweiten Mal seit der Premiere im Mai ein Sprachendorf mit vielen Themenständen aufgebaut. In einem improvisierten Restaurant und Café, einer Boutique, im Zoo und Jobcenter kamen sie – je nach Schwerpunkt auf Englisch, Französisch oder Spanisch – miteinander ins Gespräch. Ein Klassenraum wurde als englisches Casino mit stimmungsvollem Licht eingerichtet. Die Schüler konnten dort Spielchips (Jetons) eintauschen für Black Jack, Roulette und Hütchenspiele.

Beim seit Mai zweiten Sprachendorf der AES konnten Fünft- und Sechstklässler ihre Sprachkenntnisse an verschiedenen Themenständen auch mit Gastschülern aus England, Frankreich und Spanien üben.

Das Sprachendorf war auch seitens der Teilnehmer international: Gastschüler aus Frankreich, Spanien und England machten als Besucher bei der Veranstaltung mit. „Unsere Schüler konnten dadurch mit echten Gästen aus England, Frankreich und Spanien in Alltagssituationen sprechen“, sagte Silke Eggeling. Sie ist die Fachleiterin für das Fremdsprachenangebot der AES.

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Erstmals sind Austauschschüler aus England zu Gast

Während die Schüler aus dem spanischen Vigo und aus Laatzens französischer Partnerstadt Grand-Quevilly mit dem etablierten Schüleraustausch nach Laatzen gekommen waren, sind die Jugendlichen aus England erstmals in der AES zu Gast. „Es ist ziemlich schwierig, einen Kontakt zu englischen Schulen herzustellen“, berichtete Eggeling. „Fremdsprachen spielen dort keine so große Rolle.“ Den Kontakt zur Terra-Nova-School hatte die Fachleiterin über eine englische Kollegin hergestellt, die während ihres Referendariats ein Jahr in Deutschland war. Daraus ist nun ein Austausch entstanden, der von der UK German-Collection finanziell unterstützt wird – und fortgesetzt werden soll.

Laatzener tragen Schuluniformen

Die Sechstklässler aus England hatten beim Sprachendorf viel Spaß –und berichteten über die Unterschiede zur eigenen Heimat. „Die Schule hier ist ganz anders als unsere“, sagte Freddie. „Hier ist alles viel größer.“ Da die nahe Manchester gelegene Terra-Nova-School auf dem Land liegt, würden die Schüler dort mit dem Auto zur Schule gefahren. „Ich finde es spannend, dass die Schüler hier mit der Tram alleine zur Schule fahren“, sagte Max – und Maya bemerkte: „Keiner muss Schuluniform tragen.“ Während die britischen Besucher am Freitag in Alltagskleidung kamen, hatten sich die Sechstklässler der bilingualen AES-Klasse Schuluniformen angezogen.

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Von Daniel Junker

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