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Laatzen Fehler in der Karte: Boots-Club liegt nicht im Naturschutzgebiet
Umland Laatzen

Laatzen: Boots-Club liegt doch nicht im neuen Schutzgebiet

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18:00 14.08.2019
Das Gelände des Boots-Clubs Laatzen liegt idyllisch an der Leine. Quelle: Thomas Böger
Laatzen

Dieser Fehler hat eine Menge Aufregung verursacht: Das Gelände des Boots-Clubs Laatzen liegt nun doch nicht im geplanten neuen Naturschutzgebiet entlang der Leine zwischen Hannover und Ruthe. Die Region Hannover hat am Dienstag bekannt gegeben, dass die derzeit ausliegende Planung fehlerhaft und inzwischen korrigiert sei. Der Boots-Club werde auch künftig seine Boote von seinem Klubhaus aus in die Leine einsetzen können.

Bei der Ausweisung des neuen Schutzgebiets soll auch der Bootsverkehr auf der Leine eingeschränkt werden. Künftig soll das Befahren des Gewässers nur noch vom 15. Juli bis 31. Dezember erlaubt sein – und Boote dürfen dann nicht mehr von der Westseite des Flusses aus eingesetzt werden, wo der Boots-Club sein Gelände hat. Der Verein hatte deshalb angekündigt, Protest einzulegen und sowohl Stadt als auch Regionspolitiker informiert.

Boots-Club liegt nicht im Schutzgebiet

Entsprechender Widerstand wird nun zumindest beim eigentlichen Kernthema nicht mehr nötig sein: „Das Bootsclub-Haus liegt nicht im neuen Naturschutzgebiet“, stellte Regionssprecher Klaus Abelmann klar. „Es gab einen Fehler in der zeichnerischen Darstellung.“ Wie im Fall des Wiesendachhauses wolle die Region auch den Boots-Club vom Naturschutzgebiet ausklammern. Der Fehler sei bei den Unterlagen im Regionshaus inzwischen korrigiert worden. Auf der Internetseite der Region war am Dienstag allerdings noch der alte Plan eingestellt, laut dem das Vereinsgelände im Schutzgebiet liegt.

Gleichwohl weist Abelmann darauf hin, dass es zu Einschränkungen kommen kann. „Der Verein darf selbstverständlich weiterhin den Ein- und Ausstieg an seinem Vereinshaus benutzen. Allerdings ist die Leine selbst nicht im Besitz des Boot-Clubs. Daher gelten für das Befahren die Regelungen der Verordnung“, sagt der Regionssprecher.

Region wägt Einwände ab

Entschieden ist noch nichts: Die öffentlich Auslegung läuft noch. Bis zum 15. September können Bürger, Verbände und Kommunen Einwände gegen die Planung vorbringen. Im Anschluss will die Region diese Stellungnahmen abwägen – auch die des Boots-Clubs, der das Gewässer schon ab April befahren möchte. „Dies wird sich im weiteren Verfahren klären“, sagt Abelmann. Beschlossen wird über das neue Naturschutzgebiet voraussichtlich im nächsten Jahr von der Regionsversammlung.

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Von Johannes Dorndorf

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